Keine Anpassung

US-Notenbank belässt Leitzins bei 3,50 bis 3,75 Prozent


US-Notenbank belässt Leitzins bei 3,50 bis 3,75 Prozent

Die US-Notenbank hat ihre Zinspause verlängert.

Der Leitzins liegt damit weiter in der Spanne von 3,50 bis 3,75 Prozent, wie die Fed mitteilte. Börsianer und Ökonomen hatten mit dieser Entscheidung gerechnet. Die Entscheidung fiel einstimmig. Das verkürzte geldpolitische Statement enthielt keine Forward Guidance. Der "Dot Plot" signalisierte eine deutlich restriktivere Ausrichtung: Neun Ratsmitglieder rechnen jetzt mit einer Zinserhöhung im Jahr 2026. Es ist die erste Sitzung unter der Leitung des neuen Fed-Chefs Kevin Warsh.

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Der aktuelle Beschluss markiert den Auftakt einer neuen Ära an der Spitze der Zentralbank. Als überzeugter Monetarist und erklärter Schüler Milton Friedmans strebt Warsh einen fundamentalen geldpolitischen Kurswechsel an. Er plädiert für eine streng regelgebundene Geldpolitik und eine deutliche Reduzierung der Fed-Bilanz, um den mittelfristigen Inflationsdruck zu bekämpfen. Damit bricht er mit dem pragmatischen, signalgesteuerten Kommunikationsstil seiner Vorgänger Ben Bernanke, Janet Yellen und Jerome Powell.

DOW JONES

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