AKTIE IM FOKUS 2: Microsoft trägt mit Kurssprung zur Tech-Stabilisierung bei


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(neu: Aktuelle Kurse, Nasdaq-Gewinne, Stimmen und Fed-Entscheid)

NEW YORK (dpa-AFX Broker) - Microsoft hat am Mittwoch mit starken Zahlen und einem Kurssprung zur Stabilisierung an den US-Börsen beigetragen. Die Titel des Softwarekonzerns setzten sich vom Start weg an die Spitze des Dow Jones Industrial (Dow Jones 30 Industrial), den sie auch nach dem erwartungsgemäßen Zinsentscheid der Fed noch anführten.

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Eineinhalb Stunden vor Handelsschluss rückten die Microsoft-Aktien um 4,9 Prozent vor und kehrten so erstmals seit vergangenem Freitag über die 300-Dollar-Marke zurück. Die Verluste der vergangenen beiden Handelstage konnten sie damit wieder aufholen. Sie trugen am Mittwoch zur allgemeinen Stabilisierung des Technologiesektors bei, der in diesem Jahr bislang unter die Räder gekommen ist. Der von dieser Branche geprägte NASDAQ 100-Index zog um mehr als zwei Prozent an.

Am Vortag hatten die Microsoft-Papiere im nachbörslichen Handel zunächst mit deutlichen Kursverlusten auf den Quartalsbericht reagiert. Einige Branchenbeobachter begründeten dies mit einem zuletzt etwas langsameren Wachstum im boomenden Cloud-Geschäft. In der Telefonkonferenz mit Analysten stellte Finanzchefin Amy Hood danach aber wieder ein höheres Wachstumstempo für das laufende Vierteljahr in Aussicht.

Karl Keirstead von UBS sprach am Mittwoch von einem "wilden Ritt", den die Aktien außerbörslich erlebt hätten. Den Tag gerettet habe der Ausblick auf die Geschäfte mit der Cloud-Plattform Azure im dritten Geschäftsjahresviertel. Im zurückliegenden zweiten Geschäftsquartal war der Umsatz in diesem Geschäft um 46 Prozent gestiegen. Anleger sind da allerdings Zuwächse von mehr als 50 Prozent gewohnt. Wegen der Wachstumsdynamik und der Zukunftsperspektive wird der Azure-Plattform besonders viel Beachtung geschenkt.

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Die Erlöse auf Konzernebene legten im vergangenen Quartal im Jahresvergleich um ein Fünftel zu, womit der Dow-Konzern (Dow Jones 30 Industrial) die Erwartungen der Analysten übertraf. Unter dem Strich verdiente Microsoft 21 Prozent mehr als im Vorjahr. Bei Analysten stießen diese Zahlen auf ein positives Echo. Microsoft habe hervorragend abgeschnitten, schrieb Analyst Ingo Wermann von der DZ Bank. "Alle Umsatz- und Gewinnwachstumsampeln stehen auf grün." Im Technologiesektor sind die Papiere für ihn ein defensives Basisinvestment.

Hohe Wachstumsraten, wie sie Microsoft nun ausgewiesen habe, seien eher bei neuen Unternehmen üblich, nicht aber bei etablierten und die Branche dominierenden Konzernen, sagte Kapitalmarktstratege Jürgen Molnar vom Broker Robomarkets. Nun sei für Microsoft vor allem die Übernahme von Activision Blizzard und die Implementierung in den Konzern wichtig. Sollte dies gelingen, dürfte damit weiteres Kurspotenzial verbunden sein. Microsoft hatte den Kauf des Spiele-Entwicklers für fast 70 Milliarden Dollar in der vergangenen Woche angekündigt und will damit die eigene Gaming-Sparte stärken.

Der Software-Konzern befindet sich am Markt in einer kleinen Runde mit Unternehmen, deren Börsenbewertung 13-stellig ist. Trotz des hohen Kursverlusts von immer noch zehn Prozent seit Jahresanfang beläuft sich die Marktkapitalisierung auf rund 2,2 Billionen Dollar, gemessen am Schlusskurs vom Dienstag. Die Furcht am Markt vor steigenden Zinsen belastete die hoch bewerteten Technologiewerte zuletzt stark. Am Montag erst waren die Microsoft-Titel mit 276 Dollar auf den tiefsten Stand seit Juli 2021 gerutscht./ajx/ck/mis/tih/he

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25.09.26 Microsoft Outperform RBC Capital Markets
21.09.26 Microsoft Buy Jefferies & Company Inc.
10.09.26 Microsoft Outperform RBC Capital Markets
13.08.26 Microsoft Overweight JP Morgan Chase & Co.
03.08.26 Microsoft Buy Jefferies & Company Inc.

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