Aktien Asien: Anleger gehen wegen Coronavirus-Ausbreitung weiter in Deckung


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TOKIO/HONGKONG/SHANGHAI (dpa-AFX) - Die asiatischen Börsen haben am Mittwoch erneut verloren. Deutliche Verluste an den US-Börsen lieferten die Vorgaben dazu. Allerdings war das Ausmaß der Abgaben in Asien nicht mehr so hoch wie am Vortag. Das Coronavirus beherrschte weiterhin die Schlagzeilen.

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Die Zahl der Todesopfer und Infizierten durch die Lungenkrankheit Covid-19 war in China erneut gestiegen. In der ostchinesischen Stadt Nanjing wurden zudem 94 Passagiere eines Fluges aus Südkorea unter Quarantäne gestellt. Die viertgrößte Volkswirtschaft Asiens hatte über eine deutliche Zunahme der Erkrankungen berichtet. "Die Marktkorrektur findet vor dem Hintergrund einer mehrmonatigen starken Rally statt. Die Märkte waren daher besonders anfällig", hieß es in einem Kommentar der französischen Fondsgesellschaft LFDE. "Und wenn die Ausbreitung des Virus unkontrollierbar wird, könnte der wirtschaftliche Schaden ernsthaft sein."

Der 225 Unternehmen umfassende Nikkei-Index sank um 0,79 Prozent auf 22 426,19 Punkte. Der CSI-300-Index (CSI 300) mit den 300 wichtigsten Aktien an den chinesischen Festlandbörsen gab um 1,23 Prozent auf 4073,02 Punkte nach. Der Hang Seng in Hongkong verlor 0,86 Prozent auf 26 662,06 Zähler./mf/mis

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