Aktien Frankfurt Ausblick: Weitere Gewinnmitnahmen erwartet


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FRANKFURT (dpa-AFX) - Für den deutschen Leitindex Dax (DAX 30) dürfte am Freitag der Kampf um die Marke von 13 000 Punkten anstehen. Nachdem er zu Wochenanfang noch bis auf fast 13 300 Punkten gestiegen war, sorgen nun Gewinnmitnahmen weiter für etwas Druck. Der X-Dax als Indikator signalisierte eine Dreiviertelstunde vor dem Börsenstart einen Verlust von 0,2 Prozent auf 13 030 Punkte. Damit bliebe die Wochenbilanz aber weiter positiv mit aktuell plus 4,4 Prozent. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 (EURO STOXX 50) dürfte zum Handelsauftakt ebenfalls schwächeln.

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Auch in den USA war das Bild am Donnerstagabend ähnlich: Dow Jones Industrial (Dow Jones 30 Industrial) und der marktbreite S&P 500 entfernten sich weiter von ihren Rekordhochs vom Montag. An der technologielastigen Nasdaq-Börse wurde der Erholungsversuch ausgebremst. Wie Marktstratege Stephen Innes vom Broker Axi sagte, reduzieren die Anleger vor dem Wochenende ihre Risiken.

Die große Euphorie über die jüngsten Fortschritte bei der Suche nach einem Corona-Impfstoff ist ein wenig verflogen angesichts weltweit steigender Corona-Infektionszahlen. So dürfte es auch nach einer Zulassung eines Mittels lange dauern, bis ausreichend Menschen geimpft sind.

Hierzulande stehen am Freitag nochmals Quartalsbilanzen im Fokus. Aus dem Dax berichtete der Immobilienkonzern Deutsche Wohnen (Deutsche Wohnen SE). Zwar profitierte er in den ersten neun Monaten von steigenden Miete, der operative Gewinn (FFO1) sank jedoch unter anderem wegen höherer Zinsaufwendungen leicht. Auf der Handelsplattform Tradegate legte die Aktie im Vergleich zum Xetra-Börsenschluss am Vortag zu.

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Aus dem SDAX gab es Quartalsberichte von der Deutschen Euroshop (Deutsche Euroshop) und Tele Columbus. Das Geschäft des auf Einkaufscenter spezialisierten Immobilieninvestors Euroshop erholte sich im Sommer kräftig vom Corona-Schock der ersten Jahreshälfte. Umsatz und operatives Ergebnis gingen im dritten Quartal nicht mehr so stark zurück wie noch in den Monaten zuvor. Unter dem Strich stand auch wieder ein Gewinn. Vorbörslich auf Tradegate gab die Aktie allerdings nach.

Der Kabelnetzbetreiber Tele Columbus sieht sich auf Kurs, um seine Jahresziele zu erfüllen, was auf Tradegate bislang nicht für Kursbewegungen sorgte. Auch der Versicherer Wüstenrot & Württembergische (W&W) (WüstenrotWürttembergische) steht mit Zahlen auf der Agenda.

Der Stahlkonzern Salzgitter und Stabilus informierten inzwischen detailliert über ihr Quartal. Der Autozulieferer gab zudem einen Ausblick auf das restliche Jahr, der einem Händler zufolge jedoch durchwachsen ausgefallen ist. Er enttäusche vor allem ergebnisseitig. Für die Stabilus-Aktie ging es auf Tradegate deutlich abwärts./ck/mis

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