AKTIEN IM FOKUS: Rüstungswerte schwächeln - auch Rheinmetall nach Pressebericht
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FRANKFURT(dpa-AFX) - Das Interesse der Anleger an Rüstungswerten wird am Montag vom Rahmenabkommen im Iran-Krieg gebremst. Rheinmetall, RENK und HENSOLDT bewegten sich am späten Vormittag mit bis zu 2,4 Prozent im Minus und waren damit unter den wenigen Verlierern am deutschen Aktienmarkt. Das Abkommen zwischen den USA und dem Iran reduzierte geopolitische Sorgen und trieb die Anleger beispielsweise in Tourismus- und Luftfahrtaktien.
Mit am stärksten standen zuletzt die Titel von Rheinmetall nach einem wackeligen Kursverlauf im Minus. Der Kurs des DAX-Mitglieds knüpfte damit an den schwachen Trend des bisherigen Jahres an. In diesem Jahr haben sie jetzt fast ein Viertel an Wert verloren. Renk kommen 2026 auf ein Minus von knapp 16 Prozent, während sich Hensoldt in der Jahresbilanz noch knapp im Plus bewegen.
Rheinmetall standen am Montag auch mit einem Bericht der "Welt am Sonntag" im Fokus. Aus diesem geht hervor, dass der Konzern nach dem Aus für ein deutsch-französisches Kampfflugzeug nun auch befürchtet, dass das gemeinsame Panzerprojekt "Main Ground Combat System" (MGCS) auf der Kippe steht. Nach Informationen des Rheinmetall-Chefs Armin Papperger plane Frankreich, das Budget dafür drastisch zu kürzen, schreibt die Zeitung./tih/gl/stk
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