USA-Iran-Abkommen unterzeichnet: DAX volatil - über 25.000 Punkten -- US-Börsen fest -- Apple-CEO erwartet Preiserhöhungen -- SAP, Oracle, Microsoft, SpaceX, Nebius, Amazon, Lufthansa, VW im Fokus
FreeCast schließt Partnerschaft mit Starlink: Aktie explodiert. Aktien von BASF, Brenntag & Co. fallen: Gewinnmitnahmen belasten Chemiesektor. Siemens Energy: Bericht über mögliche Abspaltung. Rüstungsbranche im Fokus: EU billigt gemeinsamen Einfluss auf KNDS. Pfizer: Finanzchef verlässt den Konzern im August. Hochstufung sorgt für Rückenwind für Airbus-Aktie. Intel, Micron, SK hynix, Infineon & Co.: Trump-Signal und BE Semiconductor treiben Chip-Aktien an.
Marktentwicklung
Der deutsche Leitindex wechselt am Donnerstag häufiger das Vorzeichen.
Der DAX eröffnete die Sitzung 0,25 Prozent höher bei 24.996,54 Punkten und legte anschließend weiter zu. Dabei kletterte er mehrfach über die psychologisch wichtige 25.000-Punkte-Marke. Zuletzt notierte er dann wieder - bei knappen Gewinnen - über die runde Marke.
Der TecDAX verbucht derweil etwas deutlichere Verluste, nachdem er 0,17 Prozent tiefer bei 3.941,65 Zählern gestartet ist.
Der DAX schafft es am Donnerstag nicht nachhaltig über die Marke von 25.000 Punkten. Hilfreich ist dennoch die Unterzeichnung des Abkommens zwischen den USA und dem Iran zur Beilegung des Krieges, doch die Aussicht auf eine Zinserhöhung in den USA brachte eine dämpfte die Stimmung.
Wie erwartet beließ die US-Notenbank den Leitzins unverändert. Fed-Chef Kevin Warsh verzichtete bei seiner ersten Sitzung darauf, den von US-Präsident Donald Trump geforderten Zinssenkungen nachzukommen. Marktbeobachter werteten jedoch die veränderte Kommunikation der Notenbank als Hinweis darauf, dass weitere Zinserhöhungen nicht ausgeschlossen sind.
Nach Einschätzung von Marktstratege Stephen Innes rechnen viele Anleger damit, dass der jüngste Energieschock schneller abklingt, als es die Fed derzeit signalisiert. Die im Zuge des Iran-Konflikts stark gestiegenen Ölpreise haben zuletzt deutlich nachgegeben und damit einen Teil der Inflationssorgen entschärft.
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Anleger an den europäischen Aktienmärkten werden am Donnerstag im Handelsverlauf etwas mutiger.
Der EURO STOXX 50 tendiert moderat im Plus, nachdem er marginale 0,02 Prozent höher bei 6.301,11 Einheiten in den Handel gestartet ist und zunächst kaum Bewegung zeigte.
Die US-Notenbank beließ die Leitzinsen wie erwartet auf dem aktuellen Niveau, doch der neue Notenbankchef Kevin Warsh signalisierte keine Bereitschaft zu den von Präsident Donald Trump geforderten Zinssenkungen. Einige Analysten sehen in den Aussagen der Fed sogar Anzeichen dafür, dass eine straffere Geldpolitik im weiteren Jahresverlauf möglich bleibt.
Nach Ansicht von Marktbeobachtern setzen viele Investoren darauf, dass der zuvor durch den Iran-Konflikt ausgelöste Anstieg der Energiepreise nur vorübergehender Natur war. Mit dem jüngsten Rückgang der Ölnotierungen haben sich auch die Sorgen über einen anhaltenden Inflationsschub spürbar abgeschwächt.
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Die US-Börsen präsentieren sich am Donnerstag stärker.
Der Dow Jones Industrial legte anfänglich 0,15 Prozent auf 51.571,85 Punkte zu und verbucht auch im Anschluss Zuschläge.
Der Techwerteindex NASDAQ Composite eröffnete die Sitzung unterdessen mit kräftigen Gewinnen von 1,49 Prozent bei 26.410,62 Punkten und verbleibt im weiteren Verlauf auf grünem Terrain.
An den US-Börsen lässt sich am Donnerstag eine Erholung beobachten. Rückenwind kommt erneut vom Halbleitersektor, dessen anhaltende Stärke dem technologielastigen Index helfen dürfte, einen Teil der Verluste der vergangenen beiden Handelstage wettzumachen. Für die wegen eines Feiertags verkürzte Handelswoche zeichnet sich damit nun doch ein Plus von 1,6 Prozent ab. Am Freitag bleiben die US-Börsen wegen des Feiertags zum Gedenken an das Ende der Sklaverei geschlossen.
Die US-Notenbank ließ den Leitzins wie erwartet unverändert und widersetzte sich damit erneut den Forderungen von US-Präsident Donald Trump nach Zinssenkungen. Weil die Fed zugleich ihre Inflationserwartung für 2026 anhob, rechnen die Märkte inzwischen eher mit Zinserhöhungen ab Oktober.
Für etwas Entspannung sorgt der anhaltende Rückgang der Ölpreise. Auslöser ist das von den USA und dem Iran unterzeichnete Rahmenabkommen zur Beendigung des Konflikts, das laut Pakistan sofort in Kraft tritt und die Wiederöffnung der Straße von Hormus vorsieht. Dadurch lassen die Sorgen über mögliche Störungen der Ölversorgung nach.
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Die Börsen in Asien präsentierten sich am Donnerstag uneins.
In Tokio konnte der Nikkei 225 neue Rekorde erklimmen und beendete den Handel anschließend 1,65 Prozent höher bei 71.053,49 Punkten.
Auf dem chinesischen Festland notierte der Shanghai Composite letztlich 0,43 Prozent tiefer bei 4.090,48 Zählern.
In Hongkong verlor der Hang Seng derweil 1,59 Prozent auf 23.924,81 Einheiten.
Die Aktienmärkte in Ostasien präsentierten sich am Donnerstag mit gemischter Tendenz. Während die Börse in Japan dank der Fortschritte im Verhältnis zwischen den USA und dem Iran neue Höchststände erreichte, blieben die Märkte in China zurückhaltender.
Auslöser der positiven Stimmung war die am Mittwoch unterzeichnete Absichtserklärung zwischen Washington und Teheran, die den Weg für ein Ende des Konflikts sowie die Wiederöffnung der Straße von Hormus ebnen soll. In der Folge legten die US-Futures zu, während die Ölpreise nachgaben.
An der Wall Street hatten die Kurse zuvor jedoch nachgegeben. Die US-Notenbank beließ ihren Leitzins zwar wie erwartet unverändert, stellte unter ihrem neuen Vorsitzenden Kevin Warsh jedoch weitere Zinsschritte im Jahresverlauf in Aussicht. Warsh machte bei seiner anschließenden Pressekonferenz deutlich, dass die Eindämmung der Inflation weiterhin hohe Priorität genießt.
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