Goldpreis und Ölpreis

Goldpreis: Hochspannung vor Fed-Statements

17.06.26 08:51 Uhr

Goldpreis im Fokus: Anleger warten gespannt auf die Fed-Aussagen | finanzen.net

Der Goldpreis tendierte im frühen Mittwochshandel seitwärts nahe am höchsten Stand seit einer Woche.

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von Jörg Bernhard

Anleger warten derzeit sowohl auf weitere Details zum Abkommen zwischen den USA und dem Iran als auch auf die geldpolitische Entscheidung der US-Notenbank Fed bei der ersten Sitzung unter ihrem neuen Vorsitzenden Kevin Warsh. Mittlerweile wurden weitere Einzelheiten des vorläufigen Friedensabkommens zwischen den USA und dem Iran bekannt. US-Präsident Donald Trump erklärte, dass die Vereinbarung sicherstellen solle, dass der Iran keine Atomwaffen entwickelt. Ein US-Regierungsvertreter ergänzte, dass der Iran nach Unterzeichnung des Abkommens wieder Öl exportieren dürfe. Die meisten Fed-Mitglieder dürften inzwischen davon ausgehen, dass die US-Leitzinsen das gesamte Jahr über auf dem aktuellen Niveau bleiben müssen. Laut dem FedWatch-Tool der CME Group rechnen Händler derzeit mit einer Wahrscheinlichkeit von 39 Prozent für eine Zinserhöhung im Dezember. Vor Bekanntwerden des US-Iran-Abkommens hatte dieser Wert deutlich darüber gelegen.

Am Mittwochmorgen präsentierte sich der Goldpreis mit gehaltenen Notierungen. Bis gegen 8.40 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (August) um 9,10 auf 4.345,30 Dollar pro Feinunze.

Rohöl: Wechsel in Seitwärtsmodus

Der Ölpreis kam im frühen Mittwochshandel kaum vom Fleck, wenngleich die Aussicht auf zusätzliche Öllieferungen die Hoffnungen auf eine Wiederaufnahme der Exporte aus dem Nahen Osten verstärkte und zu einem Rückgang der Renditen von US-Staatsanleihen führte. Obwohl der am Dienstagabend veröffentlichte Bericht des American Petroleum Institute einen Lagerrückgang in Höhe von 8,3 Millionen Barrel ausgewiesen hat und damit höher als erwartet ausgefallen war, tendierte der Ölpreis nicht in höhere Regionen. Nun warten die Akteure an den Ölmärkten auf den Wochenbericht der Energy Information Administration (16.30 Uhr). Analysten rechnen mit einem Minus bei den gelagerten Ölmengen von 4,5 Millionen Barrel, während bei Benzin und Destillaten Rückgänge in Höhe von 1,4 Millionen bzw. 200.000 Barrel prognostiziert werden.

Am Mittwochmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit nachgebenden Notierungen. Bis gegen 8.40 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der nächstfällige WTI-Future um 0,64 auf 75,41 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,53 auf 77,43 Dollar zurückfiel.


Redaktion finanzen.net

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