Goldpreis und Ölpreis

Goldpreis: Positiver Wochenauftakt dank Dollar und Öl


Goldpreis: Positiver Wochenauftakt dank Dollar und Öl

Der Goldpreis legte im frühen Montagshandel um fast ein Prozent zu. Dies war vor allem auf einen schwächeren Dollar und nachgebende Ölpreise zurückzuführen.

Werte in diesem Artikel
Rohstoffe

4,286.15 USD 7.63 USD 0.18 %

104.41 USD -2.19 USD -2.05 %

92.46 USD -2.15 USD -2.27 %

von Jörg Bernhard

Derzeit keimt unter den Marktakteuren die Hoffnung auf einen möglichen Durchbruch bei den Friedensgesprächen zwischen den USA und dem Iran auf. Allerdings sagte US-Präsident Donald Trump am Sonntag, er habe seine Vertreter angewiesen, ein mögliches Abkommen mit dem Iran nicht überstürzt abzuschließen. Seine Regierung dämpfte damit die Erwartungen an einen unmittelbar bevorstehenden Durchbruch in dem inzwischen seit drei Monaten andauernden Krieg. Der Ölpreis fiel zum Wochenstart auf den niedrigsten Stand seit zwei Wochen und dämpfte dadurch die Inflations- und Zinssorgen, was dem Goldpreis geholfen hat. Am Freitag wurde Kevin Warsh in einer für die US-Wirtschaft entscheidenden Phase als Vorsitzender der US-Notenbank vereidigt. Steigende Benzinpreise infolge des Iran-Krieges treiben derzeit die Inflation an und belasten die Verbraucherstimmung. Deshalb sank laut FedWatch-Tool des Terminbörsenbetreibers CME Group die Wahrscheinlichkeit für eine Zinssenkung noch in diesem Jahr auf null Prozent. Zinserhöhungen gelten mit über 55 Prozent als deutlich wahrscheinlicher.

Am Montagmorgen präsentierte sich der Goldpreis mit steigenden Notierungen. Bis gegen 7.35 Uhr (MESZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Juni) um 36,20 auf 4.559,20 Dollar pro Feinunze.

Werbung

Rohöl: Dickes Minus zum Wochenstart

Meldungen, dass sich die USA und der Iran einem Friedensabkommen annähern, ließen den Ölpreis im frühen Montagshandel um über fünf Prozent abstürzen. Analysten gehen allerdings davon aus, dass eine Rückkehr zu normalen Öllieferungen durch die Straße von Hormus Monate dauern könnte, da beschädigte Öl- und Gasanlagen zunächst repariert werden müssten. Außerdem dürfte die geopolitische Entwicklung weiterhin unberechenbar bleiben. Der am Freitag veröffentlichte Wochenbericht der im Ölsektor tätigen US-Dienstleistungsfirma Baker Hughes wies einen Anstieg der US-Ölbohranlagen auf 425 aus. Dies stellt den höchsten Stand seit über zehn Monaten dar.

Am Montagmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit fallenden Notierungen. Bis gegen 7.35 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der nächstfällige WTI-Future um 5,76 auf 90,84 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 5,50 auf 94,71 Dollar zurückfiel.


Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Kotomiti Okuma / Shutterstock.com, Pics-xl / Shutterstock.com

Nachrichten zu Goldpreis

Information


Die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit werden für Finanzinstrumente von der Finanzen.net Zero GmbH als vertraglich gebundener Vermittler der DonauCapital Wertpapier GmbH (§ 3 Abs. 2 WpIG) bereitgestellt; bei Kryptowerten werden die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit ausschließlich von der DonauCapital Wertpapier GmbH bereitgestellt. Die Finanzen.net GmbH stellt ausschließlich den technischen Rahmen bereit und ist in die Wertpapier- und Kryptodienstleistung nicht einbezogen.