Heute im Fokus

DAX schließt wenig bewegt -- US-Börsen tiefer -- US-Leitzins unverändert -- BMW kappt Prognose -- AST SpaceMobile, SpaceX, Novo Nordisk, VW, Intel, Micron, SanDisk im Fokus

aktualisiert 17.06.26 22:01 Uhr

Aktien von uniQure und ClearPoint Neuro explodieren: FDA-Zusage für Huntington-Therapie. Uber startet Robotaxi-Partnerschaft mit Stellantis und Wayve. Snap startet smarte Brille mit Mini-Display. KNDS will Tausende neue Jobs schaffen. thyssenkrupp: Börsengang der Materialsparte TK Accelis 2026 geplant. AUTO1 erwartet Wachstum in allen Kernbereichen. Bayer-Aktie auf Monatshoch trotz juristischer Unklarheiten in den USA. HENSOLDT schließt Kooperation mit Fire Point.

Marktentwicklung


Der deutsche Leitindex tendierte am Mittwoch zur Seite.

Der DAX sank zur Eröffnung moderat und schwächelte zunächst auch anschließend weiter. Gegen Mittag näherte er sich jedoch der Nulllinie und verbuchte dann leichte Bewegungen sowohl nach oben als auch nach unten. Er verabschiedete sich letztlich mit einem knappen Aufschlag von 0,1 Prozent bei 24.934,67 Punkten aus dem Handel.
Der TecDAX startete minimal leichter und zeigte sich im Anschluss, nach einem Ausflug in die Gewinnzone, moderat im Minus. Sein Schlussstand: 3.947,40 Punkte (-0,48 Prozent).

Die gesenkte Prognose des Autobauers BMW bremste den DAX am Mittwoch auf dem Weg zur Marke von 25.000 Punkten aus. Nachdem der deutsche Leitindex in dieser Woche bereits zweimal an dieser Schwelle gescheitert war, entfernte er sich erneut leicht davon. Vor dem am Abend anstehenden Zinsentscheid der US-Notenbank hielten sich viele Anleger zurück.

Der Marktbeobachter Jochen Stanzl vom Broker CMC Markets sprach von "Berührungsängsten mit den 25.000 Punkten". Es mangele dem DAX an einem "zündenden Funken" für den Ausbruch nach oben. Bereits am Vorabend hatten sich die Anleger an der Wall Street vor der ersten Zinsentscheidung unter dem neuen Fed-Chef Kevin Warsh zurückgehalten.
Zwar rechnen die Märkte nicht mit einer Änderung des Leitzinses, im Fokus stehen jedoch die Aussagen von Warsh. "Die Märkte wollen vor allem wissen, ob die Fed unabhängig bleibt oder ob der politische Einfluss des Weißen Hauses zunimmt", glaubt der Marktbeobachter Maximilian Wienke vom Broker eToro. Er sieht Warsh in einem Dilemma zwischen dem Kampf gegen die Inflation und der Forderung niedrigerer Leitzinsen durch US-Präsident Donald Trump. Sollten Zinserhöhungen in Aussicht gestellt werden oder Antworten ausweichend wirken, geht Wienke davon aus, dass dies die Nervosität der Anleger erhöhen würde.

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