DAX schließt wenig bewegt -- US-Börsen tiefer -- US-Leitzins unverändert -- BMW kappt Prognose -- AST SpaceMobile, SpaceX, Novo Nordisk, VW, Intel, Micron, SanDisk im Fokus
Aktien von uniQure und ClearPoint Neuro explodieren: FDA-Zusage für Huntington-Therapie. Uber startet Robotaxi-Partnerschaft mit Stellantis und Wayve. Snap startet smarte Brille mit Mini-Display. KNDS will Tausende neue Jobs schaffen. thyssenkrupp: Börsengang der Materialsparte TK Accelis 2026 geplant. AUTO1 erwartet Wachstum in allen Kernbereichen. Bayer-Aktie auf Monatshoch trotz juristischer Unklarheiten in den USA. HENSOLDT schließt Kooperation mit Fire Point.
Marktentwicklung
Der deutsche Leitindex tendierte am Mittwoch zur Seite.
Der DAX sank zur Eröffnung moderat und schwächelte zunächst auch anschließend weiter. Gegen Mittag näherte er sich jedoch der Nulllinie und verbuchte dann leichte Bewegungen sowohl nach oben als auch nach unten. Er verabschiedete sich letztlich mit einem knappen Aufschlag von 0,1 Prozent bei 24.934,67 Punkten aus dem Handel.
Der TecDAX startete minimal leichter und zeigte sich im Anschluss, nach einem Ausflug in die Gewinnzone, moderat im Minus. Sein Schlussstand: 3.947,40 Punkte (-0,48 Prozent).
Die gesenkte Prognose des Autobauers BMW bremste den DAX am Mittwoch auf dem Weg zur Marke von 25.000 Punkten aus. Nachdem der deutsche Leitindex in dieser Woche bereits zweimal an dieser Schwelle gescheitert war, entfernte er sich erneut leicht davon. Vor dem am Abend anstehenden Zinsentscheid der US-Notenbank hielten sich viele Anleger zurück.
Der Marktbeobachter Jochen Stanzl vom Broker CMC Markets sprach von "Berührungsängsten mit den 25.000 Punkten". Es mangele dem DAX an einem "zündenden Funken" für den Ausbruch nach oben. Bereits am Vorabend hatten sich die Anleger an der Wall Street vor der ersten Zinsentscheidung unter dem neuen Fed-Chef Kevin Warsh zurückgehalten.
Zwar rechnen die Märkte nicht mit einer Änderung des Leitzinses, im Fokus stehen jedoch die Aussagen von Warsh. "Die Märkte wollen vor allem wissen, ob die Fed unabhängig bleibt oder ob der politische Einfluss des Weißen Hauses zunimmt", glaubt der Marktbeobachter Maximilian Wienke vom Broker eToro. Er sieht Warsh in einem Dilemma zwischen dem Kampf gegen die Inflation und der Forderung niedrigerer Leitzinsen durch US-Präsident Donald Trump. Sollten Zinserhöhungen in Aussicht gestellt werden oder Antworten ausweichend wirken, geht Wienke davon aus, dass dies die Nervosität der Anleger erhöhen würde.
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Die europäischen Aktienmärkte zogen zur Wochenmitte an.
Der EURO STOXX 50 startete marginal im Plus und notierte im weiteren Verlauf moderat höher. Er beendete die Sitzung 0,64 Prozent fester bei 6.297,41 Punkten.
Die europäischen Börsen zeigten sich am Mittwoch mit überschaubaren Gewinnen. Als Kursstütze erwiesen sich Medienberichte, die den Text des kürzlich vereinbarten Rahmenabkommens zwischen den USA und dem Iran zur Beendigung des Nahostkriegs veröffentlichten. Für Freitag wird die Unterzeichnung eines Rahmenabkommens zwischen dem Iran und den USA erwartet, auch wenn zentrale Fragen - etwa zum iranischen Atomprogramm - erst in späteren Verhandlungen geklärt werden sollen. Trotz dieser Annäherung bestehen weiterhin erhebliche Unsicherheiten, insbesondere mit Blick auf den Konflikt zwischen Israel und der Hisbollah.
Darüber hinaus übten viele Anleger vor der am Abend erwarteten Zinsentscheidung der US-Notenbank Zurückhaltung. Zwar wird allgemein davon ausgegangen, dass die Leitzinsen unverändert bleiben, doch richtet sich der Fokus auf den geldpolitischen Ausblick und den ersten öffentlichen Auftritt des neuen Fed-Präsidenten Kevin Warsh. Eine Zinserhöhung im laufenden Jahr wird von den Märkten inzwischen kaum noch erwartet.
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Die US-Börsen präsentierten sich im Handel zur Wochenmitte tiefer.
Der Dow Jones Industrial konnte nach schwachem Start bei 52.281,19 Punkten ein neues Rekordhoch erreichen, ging schlussendlich aber mit einem deutlicheren Verlust von 0,97 Prozent auf 51.493,16 Punkte aus dem Handel.
Der Techwerteindex NASDAQ Composite verabschiedete sich ebenfalls mit Verlusten und schloss 1,34 Prozent schwächer bei 26.021,66 Indexpunkten.
Am Mittwoch stützte die Aussicht auf einen dauerhaften Frieden in Nahost die Kurse kaum noch. Die G7-Staaten sehen in dem Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran aber dennoch eine "historische Chance", Teheran am Erwerb von Atomwaffen zu hindern.
Mit Spannung wurde die Leitzinsentscheidung der US-Notenbank erwartet. Die erste Zinssitzung unter dem neuen Fed-Vorsitzenden Kevin Warsh ging wie erwartet aus. Wie von der Mehrheit der Volkswirte erwartet worden war, hat die Notenbank den Leitzins zum vierten Mal in Folge in einer Spanne von 3,50 bis 3,75 Prozent belassen. Die jüngste Zinssenkung um 0,25 Prozentpunkte hatte die Fed im Dezember beschlossen. Angesichts der unsicheren Weltlage bei zugleich erhöhter Inflation rücken Zinssenkungen in weite Ferne - stattdessen scheint eine straffere Geldpolitik im Jahresverlauf wahrscheinlicher, um die Inflation in den Griff zu bekommen.
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Die Börsen in Asien zeigten sich zur Wochenmitte uneinheitlich.
In Tokio gewann der Nikkei 225 letztlich 0,72 Prozent auf 69.902,25 Punkte.
Auf dem chinesischen Festland notierte der Shanghai Composite derweil 0,4 Prozent höher bei 4.108,08 Zählern.
In Hongkong verlor der Hang Seng schlussendlich 0,74 Prozent auf 24.312,16 Einheiten.
Die wichtigsten Börsen in Südostasien tendierten am Mittwoch in unterschiedlichen Richtungen, während sich der chinesische Markt schwächer zeigte. Besonders der japanische Nikkei 225 profitierte von kräftigen Kursgewinnen im Technologiesektor sowie positiven Konjunkturdaten und erreichte neue Rekordstände. Im Mittelpunkt des Interesses steht jedoch die anstehende Zinsentscheidung der US-Notenbank, die erst nach Handelsschluss in Asien veröffentlicht wird. Zwar rechnen die Märkte mehrheitlich mit unveränderten Leitzinsen, doch vor allem der geldpolitische Ausblick dürfte genau beobachtet werden. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei dem von US-Präsident Donald Trump nominierten neuen Notenbankgouverneur Kevin Warsh. Analysten halten es für möglich, dass er einen moderateren Kurs einschlägt, als viele Marktteilnehmer derzeit erwarten.
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