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MSC prüft wohl einen Einstieg bei Hapag-Lloyd - Aktie dreht ins Minus

17.06.26 15:13 Uhr

Hapag-Lloyd-Aktie dreht ins Minus: MSC wird Interesse nachgesagt | finanzen.net

Die weltgrößte Reederei MSC hat am Mittwoch Medienberichte über ein Kaufangebot an die deutsche Containerreederei Hapag-Lloyd zurückgewiesen.

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Zuvor hatte das deutsche "Manager Magazin" berichtet, dass die in der Schweiz ansässige MSC beim deutschen Rivalen einsteigen und bei der Nummer fünf der Branche die Mehrheit übernehmen wolle.

Die Grußreederei mit Sitz in Genf wies am Mittwoch auf AWP-Anfrage die Spekulationen zurück: "Hapag-Lloyd ist nicht Gegenstand eines möglichen Übernahmeangebots von MSC", erklärte ein Sprecher gegenüber AWP. Hapag-Lloyd wollte den Bericht derweil nicht kommentieren. Das "Manager Magazin" hatte geschrieben, dass MSC-Patron Gianluigi Aponte schon länger bei den Haupteignern von Hapag-Lloyd anklopfe und seine Ambition trotz allgemeinem Abwinken nicht aufgebe.

Pakt der Ankeraktionäre

Die Hamburger Reederei ist durch einen Pakt der Ankeraktionäre geschützt. Jeweils 30 Prozent des Kapitals halten der Logistikunternehmer Klaus-Michael Kühne und die chilenische Reederei CSAV. Ein Vertrag binde beide Seiten, an ihrem Investment festzuhalten und mit einer Stimme zu sprechen, so das Magazin. Der Pakt sollte ursprünglich 2026 auslaufen, sei aber bis Ende 2030 verlängert worden.

Zuversichtlich für seine Ambitionen könnten Aponte Änderungen beim chilenischen Aktionär stimmen. Dort hätten sich bei der Muttergesellschaft von CSAV, dem Mischkonzern Quiñenco, die Machtverhältnisse geändert. Der langjährige Unternehmenschef Francisco Pérez Mackenna sei im Februar abgetreten, um chilenischer Außenminister zu werden. Seinem Nachfolger Macario Valdés Raczynski, der ein Zahlenmensch sei, liege die Schifffahrt nicht am Herzen. Der heimliche Schutzpatron der Sparte, Quiñenco-Patriarch Andrónico Luksic Craig, habe sich mittlerweile zurückgezogen und überlasse jüngeren Familienmitgliedern das Feld.

Ein attraktives Kaufangebot könnte womöglich den neuen Unternehmenschef dazu anregen, über den Anteil an Hapag-Lloyd nachzudenken, schreibt das deutsche Magazin. Fielen die Chilenen, wären vielleicht auch die arabischen Großaktionäre aus Katar und Saudi-Arabien zum Verkauf bereit. Beide zusammen besitzen 22,5 Prozent an Hapag-Lloyd.

Die Hapag-Lloyd-Aktie verliert im XETRA-Handel zeitweise 0,96 Prozent auf 113,00 Euro.

/mne/err/jha/an/ib/tp/AWP/jha

HAMBURG (dpa-AFX)

Bildquellen: Hapag-Lloyd

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14.05.2026Hapag-Lloyd UnderweightBarclays Capital
13.05.2026Hapag-Lloyd UnderweightBarclays Capital
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13.05.2026Hapag-Lloyd UnderweightJP Morgan Chase & Co.
10.04.2026Hapag-Lloyd UnderweightJP Morgan Chase & Co.
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18.01.2022Hapag-Lloyd BuyDeutsche Bank AG
18.11.2021Hapag-Lloyd BuyKepler Cheuvreux
15.11.2021Hapag-Lloyd BuyKepler Cheuvreux
01.11.2021Hapag-Lloyd BuyDeutsche Bank AG
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17.12.2025Hapag-Lloyd HoldDeutsche Bank AG
24.11.2025Hapag-Lloyd HoldJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
14.11.2025Hapag-Lloyd HoldDeutsche Bank AG
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14.05.2026Hapag-Lloyd UnderweightBarclays Capital
13.05.2026Hapag-Lloyd UnderweightBarclays Capital
13.05.2026Hapag-Lloyd SellUBS AG
13.05.2026Hapag-Lloyd UnderweightJP Morgan Chase & Co.
10.04.2026Hapag-Lloyd UnderweightJP Morgan Chase & Co.

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