Aktien von Mercedes & Co. unter Druck: Autobranche leidet weiter unter BMW-Gewinnwarnung

Europas Autowerte haben nach der jüngsten Gewinnwarnung von BMW auch am Donnerstag einen schweren Stand.
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Experte Jose Asumendi von JPMorgan hatte die Prognosesenkung der Münchner als "Weckruf" bezeichnet. Nach den BMW-Aktien tags zuvor rutschten am Donnerstag auch Papiere von Mercedes auf einen Tiefststand seit Herbst 2020. Dabei verloren sie via XETRA zuletzt 5,33 Prozent auf 44,26 Euro und weiteten ihr Jahresminus auf fast ein Viertel aus. Bei BMW sind es sogar 35 Prozent. Die Papiere sanken am Donnerstag zuletzt um 5,14 Prozent auf 59,04.
Inzwischen kappten weitere Experten ihre Prognosen für BMW und damit auch ihre Kursziele. Christian Frenes von Goldman Sachs hält die Kursreaktion der BMW-Papiere auf die Prognosesenkung gleichwohl für übertrieben. Ihre Nettoliquidität (Net Industrial Cash) liege inzwischen über ihrem Marktwert, so der Analyst.
Experte Henning Cosman von Barclays hatte bereits tags zuvor auf die negative Signalwirkung der Margenwarnung gerade auch für Mercedes hingewiesen. JPMorgan-Experte Asumendi hält momentan alle europäischen Premiumhersteller in China preislich nicht für konkurrenzfähig. Die Krise am chinesischen Automarkt wurde neben den Folgen des Iran-Kriegs als Grund des trüberen BMW-Ausblicks genannt.
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FRANKFURT (dpa-AFX)
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