Airbus-Aktie gewinnt: Frankreich beauftragt Weiterentwicklung des A400M

Die Airbus-Rüstungssparte Defense and Space entwickelt für das französische Amt für Rüstungsbeschaffung DGA neue Funktionen für den Militärtransporter A400M.
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Das Flugzeug soll mit Mehrzweckfähigkeiten in den Bereichen Aufklärung, Überwachung und Erkundung ("Intelligence", "Surveillance" und "Reconnaissance" - ISR) ausgestattet werden. Den Auftrag erteilte die europäische Rüstungsorganisation OCCAR (Organisation for Joint Armament Cooperation), die gemeinsame Rüstungsprogramme europäischer Staaten verwaltet.
"Der A400M ist ein echtes Schweizer Taschenmesser für die Streitkräfte, die ihn einsetzen. Er besitzt die Fähigkeiten und das Potenzial, den Umfang seiner Missionen weiter auszubauen", sagte Jean-Brice Dumont, Executive Vice President Air Power bei Airbus Defence and Space.
Die neue Ausrüstung soll nach einer Entwicklungsphase im Jahr 2027 an Bord des ersten französischen A400M installiert und 2028 im Flug getestet werden.
Airbus Defence and Space prüft darüber hinaus die Entwicklung weiterer Fähigkeiten für den A400M. Dazu gehören Langstrecken-Störsender, eine Mutterschiff-Funktion zum Absetzen von Drohnen und Raketen im Flug, eine Erhöhung der Nutzlastkapazität auf 40 Tonnen sowie Fähigkeiten zur Brandbekämpfung.
Die Airbus-Aktie notiert im XETRA-Handel zeitweise 0,44 Prozent fester bei 184,56 Euro.
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Bildquellen: Airbus, Tom Klimmeck / Shutterstock.com
