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Amazon-Bonus erhöht Druck auf den britischen Handel 


Amazon-Bonus erhöht Druck auf den britischen Handel 

Amazon Großbritannien versucht mithilfe der Zahlung eines 3.000 Pfund-Bonus, zusätzliches Personal für die kommende Weihnachtssaison zu rekrutieren. Dieses Vorhaben wird auf der Insel jedoch äußerst kritisch gesehen.

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Bonus soll Arbeitskräfte anwerben

In Großbritannien beabsichtigt der Onlineversandhändler Amazon dem kommenden Weihnachtsgeschäft durch die Beschäftigung zusätzlicher Arbeitskräfte Herr zu werden. Um die hohe Nachfrage nach Konsumgütern während der Weihnachtszeit bewältigen zu können, will Amazon durch die Zahlung eines Weihnachtsbonus zusätzliche Arbeitskräfte anwerben. Der britischen Organisation Food and Drink Federation zufolge, besteht das Ziel darin, 20.000 neue Arbeiter, vor allem Saisonarbeiter, zu rekrutieren. Die neuen Arbeitskräfte sollen den Bonus bereits mit der Unterzeichnung des Arbeitsvertrages erhalten. Die zusätzliche finanzielle Zuwendung soll sowohl an Vollzeitmitarbeiter wie auch an temporär Beschäftigte gezahlt werden. Die Höhe des Bonus hängt jedoch vom Beschäftigungsstatus (festangestellt oder Saisonarbeit) und von dem jeweiligen Einsatzort ab. Die Preispanne liegt dabei zwischen 1.500 Pfund für Beschäftigte am Standort Dunfermline in Schottland und 3.000 Pfund für Angestellte am Standort Exeter in England.

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Kritik an Amazon

Diese Rekrutierungsstrategie führte jedoch zu einer Menge inländischer Kritik. Ian Wright, der Leiter der Food and Drink Federation warnte, dass diese Praktik besonders bei kleineren Unternehmen erhebliche Wettbewerbsnachteile zur Folge hätte, da diese kaum noch in der Lage wären, entsprechendes Personal für das Weihnachtsgeschäft zu rekrutieren. Seiner Ansicht nach gäbe es dann keine ausreichende Reserve an Arbeitskräften mehr. Dies führe zu kürzeren Produktionsrhythmen und höheren Preisen. Diese Begleiterscheinungen führen dazu, dass die Strategie des Konzerns Amazon unter Wirtschafts- und Handelsexperten eher negativ gesehen wird.

Mögliche Lieferengpässe im Weihnachtsgeschäft

Die Knappheit an Arbeitskräften könnte drastische Folgen haben. Clive Black, ein Einzelhandelsexperte von Shore Capital, befürchtet, dass das diesjährige "Weihnachtsshopping" durch den Mangel an Arbeitskräften und den Lieferengpässen zum Albtraum für Konsumenten werden könnte. Manche befürchten sogar einen Mangel an Truthähnen, da nicht genügend Beschäftigte für die Verarbeitung bereitstünden. Die meisten Experten sehen jedoch keinen drastischen und umfassenden Lieferengpass im Bereich der Lebensmittel. Von einer Hungersnot sei deshalb nicht auszugehen. Gleichwohl betont der Direktor für Ernährung und Nachhaltigkeit des britischen Retail Consortium, Andrew Opie, dass durch den Mangel an Arbeitskräften die Vielfalt des Angebotes deutlich eingeschränkt sein dürfte. Dies soll sich aber nicht nur auf Lebensmittel auswirken. Einige Organisationen betonen, dass auch andere Güter wie Spielzeug, Kleidung und Möbel davon betroffen sein könnten. Viele britische Händler haben bereits jetzt mit dem Weihnachtsgeschäft begonnen. Einige Produkte sind bereits ausverkauft. Die britische Toy & Hobby Association warnte, dass die Spielzeugindustrie mit geringeren Transportkapazitäten und höheren Preisen zurechtkommen müsse.

M. Wieser / Redaktion finanzen.net

Bildquellen: BobNoah / Shutterstock.com, Sundry Photography / Shutterstock.com

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03.08.26 Amazon Buy Jefferies & Company Inc.
31.07.26 Amazon Buy UBS AG
31.07.26 Amazon Kaufen DZ BANK
31.07.26 Amazon Outperform RBC Capital Markets
31.07.26 Amazon Overweight JP Morgan Chase & Co.

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