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Glyphosat-Hoffnung beflügelt Bayer-Aktie moderat - jetzt werden Analysten mutiger


Glyphosat-Hoffnung beflügelt Bayer-Aktie moderat - jetzt werden Analysten mutiger

Barclays hat das Kursziel für Bayer deutlich angehoben und bleibt bei seiner Kaufempfehlung. Sinkende Rechtsrisiken im Glyphosat-Komplex und bessere Aussichten für das Agrargeschäft sorgen für Optimismus.

  • Barclays hebt Kursziel für Bayer auf 60 Euro an
  • Einstufung bleibt "Overweight"
  • Sinkende Rechtsrisiken aus dem Glyphosat-Streit treiben mehrere Analystenurteile
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Rund 35 Prozent hat die Bayer-Aktie im bisherigen Jahresverlauf bereits an Wert gewonnen. Dabei hat der DAX-Wert einen Lauf und bewegt sich seit rund einem Monat kontinuierlich nach oben. Am heutigen Handelstag ist die Rally gebremst: Auf XETRA geht es zeitweise 0,36 Prozent auf 50,10 Euro aufwärts, wobei eine Analystennachricht durchaus das Potenzial für größere Kurssprünge gehabt hätte.

Die Barclays-Begründung

Barclays-Analyst Charles Pitman-King hob das Kursziel für die Bayer-Aktie von 50 auf 60 Euro an und beließ die Einstufung auf "Overweight". Als Grund nannte er gesunkene Risiken aus den Glyphosat-Prozessen nach dem positiven Entscheid des US Supreme Court. Für den ausgehandelten Vergleich fehle nun noch das grüne Licht der zuständigen Stellen. Zusätzlich verwies Pitman-King auf bessere Geschäftsaussichten für das Agrarchemiegeschäft des Konzerns.

Teil einer breiteren Analysten-Serie

Die Barclays-Studie reiht sich in eine Serie von Neubewertungen ein: Erst am Vortag hatte die UBS eine Buy-Einstufung für Bayer bestätigt, während Jefferies bei "Hold" und einem unveränderten Kursziel blieb. Bereits am 8. Juli war es die US-Bank JPMorgan, die für die Bayer-Aktie die Einstufung "Overweight" vergeben hatte, während, Berenberg bei seinem "Hold"-Rating geblieben war. Gemeinsamer Nenner der meisten Studien ist die juristische Entlastung durch den Supreme-Court-Entscheid zu den Glyphosat-Klagen.

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Warum die Kursreaktion verhalten bleibt

Trotz der deutlichen Kurszielanhebung um 20 Prozent fällt die Reaktion der Aktie moderat aus. Ein Grund dafür dürfte sein, dass der eigentliche Vergleich in den US-Glyphosat-Klagen formal noch nicht abgeschlossen ist. Zudem hat die Aktie seit Jahresbeginn bereits kräftig zugelegt und einen Teil der positiven Nachrichten damit bereits vorwegnehmen können.

Claudia Stephan, Redaktion finanzen.net

Dieser Text dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt keine Anlageempfehlung dar. Die finanzen.net GmbH schließt jegliche Regressansprüche aus.

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Bildquellen: 360b / Shutterstock.com, Bayer

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