Arbeitskosten im Euroraum steigen im vierten Quartal


LUXEMBURG (Dow Jones)--Die Arbeitskosten in der Eurozone sind im vierten Quartal 2020 gegenüber dem Vorjahr um nominal 3,0 (Vorquartal: 1,6) Prozent gestiegen. Dahinter stand ein Anstieg der Lohnkosten um 3,5 (zuvor: 2,2) Prozent und ein Anstieg der Lohnnebenkosten um 1,5 (minus 0,3) Prozent, wie die Statistikbehörde Eurostat auf Basis kalenderbereinigter Daten mitteilte. In der gesamten EU erhöhten sich die Arbeitskosten um 3,3 (1,8) Prozent.

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In Deutschland stiegen die Arbeitskosten um 3,5 (1,7) Prozent, in Frankreich um 2,8 (2,0) Prozent und in Italien um 1,4 (1,0) Prozent. Sowohl im Euroraum als auch in der EU verringerte die Komponente der Lohnnebenkosten das Wachstum der Kosten für Löhne und Gehälter, insbesondere aufgrund der Steuererleichterungen und Subventionen, die von den EU-Regierungen zur Unterstützung der von der Krise betroffenen Unternehmen eingeführt wurden, wie Eurostat mitteilte.

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DJG/apo/brb

(END) Dow Jones Newswires

March 18, 2021 06:00 ET (10:00 GMT)

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