Auftragsbestand der deutschen Industrie kaum verändert im Juli
FRANKFURT (Dow Jones)--Der Auftragsbestand der deutschen Industrie hat sich im Juli kaum verändert. Verglichen mit dem Vormonat nahm der Auftragsbestand um 0,1 Prozent zu, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte. Dabei gingen die offenen Aufträge aus dem Inland um 0,3 Prozent zurück, während der Bestand an Auslandsaufträgen um 0,3 Prozent zulegte.
Im Vergleich zu Februar, dem Monat vor dem Beginn der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie in Deutschland, war der Auftragsbestand im Juli saison- und kalenderbereinigt 1,1 Prozent niedriger.
Die Auftragsreichweite betrug 6,3 (Vormonat: 6,2) Monate. Selbst wenn die Auftragseingänge abrupt stoppen würden, könnten die Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes im Durchschnitt für diese Zeitspanne weiter produzieren.
Besonders gut gefüllt sind die Auftragsbücher bei den Herstellern von Investitionsgütern. Bei ihnen reicht der Auftragsbestand 8,9 Monate. Bei den Produzenten von Vorleistungsgütern liegt die Reichweite nur bei 3,0 Monaten, bei den Herstellern von Konsumgütern nur bei 2,4 Monaten.
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September 17, 2020 02:09 ET (06:09 GMT)