Bafin untersagt Unicredit im Commerzbank-Übernahmekampf bestimmte Werbung
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FRANKFURT/BONN (dpa-AFX) - UniCredit hat sich im Übernahmekampf um die Commerzbank den Ärger der deutschen Finanzaufsicht zugezogen. Die italienische Bank habe als Bieterin "Werbeanzeigen in reißerischer und unsachlicher Aufmachung in den sozialen Medien veröffentlicht", teilte die Bafin am Freitagabend mit. Diese hätten Mutmaßungen zur wirtschaftlichen Lage der Commerzbank enthalten. Die Anzeigen seien innerhalb der gesamten Europäischen Union abrufbar gewesen. Inzwischen seien sie jedoch nicht mehr aktiv. Die Behörde untersagte Unicredit nun die "unzulässige Werbung".
Mit dieser Anordnung mache die Bafin von ihren Befugnissen aus Paragraf 28 des Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetzes Gebrauch, hieß es weiter. Sie begegnet damit Missständen im laufenden Übernahmeverfahren und schaffe darüber hinaus Klarheit über die Grenzen von zulässiger Werbung im Zusammenhang mit Übernahmeangeboten.
Bei vorsätzlicher oder fahrlässiger Zuwiderhandlung gegen die Anordnung drohe dem Unternehmen ein Bußgeld. Die Maßnahme der Bafin sei sofort vollziehbar, aber noch nicht bestandskräftig./he/tih
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