BayWa: Gebremster Optimismus
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BayWa hat den Bericht für das erste Quartal 2026 vorgelegt. Dabei wird deutlich, dass der Weg zu einer erfolgreichen Sanierung wohl sehr steinig werden wird.
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Die Quartalsmitteilung von BayWa enthält die Vorbemerkung, dass eine Anpassung des Sanierungskonzepts notwendig ist. Das ist nicht neu, gleichwohl aber ehrlich. Hintergrund ist maßgeblich die schwächer als erwartete Entwicklung bei der 51-Prozent-Tochter BayWa r.e., was hier an dieser Stelle bereits mehrfach thematisiert wurde.
Stillhaltevereinbarung bis Herbst
Während noch nicht klar ist, wie die Lücke im Sanierungsplan geschlossen werden kann, so ist eines zumindest recht sicher: Die eingeplanten Erlöse von rund 1,7 Mrd. Euro aus dem Verkauf der Tochter werden in dieser Höhe wohl nicht zu realisieren sein. Mit den finanzierenden Banken wurde eine Stillhaltevereinbarung geschlossen. Diese läuft bis zum Herbst. Innerhalb dieser Zeit soll das Finanzierungskonzept überarbeitet und mit den Finanzierungspartnern abgestimmt werden. Das bedeutet aber auch, dass sich der Zeitplan wohl nach hinten schiebt.
Entkonsolidierung drückt Umsatz
Das Segment Regenerative Energien war im ersten Quartal 2026 in Summe der größte Umsatzträger, wenngleich die Erlöse hier um 23,1 Prozent auf 624,8 Mio. Euro sanken. Den Verkäufen von Solarprojekten standen Umsatzrückgänge durch die 2025 erfolgte Entkonsolidierung von Tochtergesellschaften in Mexiko, auf den Philippinen, in Thailand und in Vietnam gegenüber. Insgesamt verminderten sich die Umsätze im Konzern recht deutlich auf 2,3 Mrd. Euro (Q1 2025: 3,6 Mrd. Euro). Das liegt aber auch an der Veräußerung der Tochter RWA, die im Vorjahresquartal 804,7 Mio. Euro erwirtschaftete.
Fazit
Die Sanierung der BayWa hat durch die Entwicklung der Tochter BayWa r.e. einen Dämpfer erhalten. Dass in einem komplexen Sanierungsprozess hin und wieder neu gerechnet werden muss, ist indes nicht unüblich. Die Spekulation, dass BayWa…
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