Bilanzvorlage

NASDAQ-Titel Microsoft-Aktie dennoch unter Druck: Microsoft kann Gewinn steigern


NASDAQ-Titel Microsoft-Aktie dennoch unter Druck: Microsoft kann Gewinn steigern

Der Tech-Riese Microsoft hat Anlegern am Dienstag nach Handelsschluss an den US-Börsen einen Blick in seine Bücher gewährt.

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Microsoft setzt auf einen langfristigen Schub für sein Geschäft durch KI-Software wie ChatGPT. So erhöhe der Einsatz von Programmen mit Künstlicher Intelligenz den Bedarf an Cloud-Infrastruktur etwa von Microsofts Plattform Azure, sagte Firmenchef Satya Nadella. Es wäre ein willkommener Rückenwind für Azure, denn Microsofts langjähriger Wachstumstreiber liefert kleinere Zuwachsraten ab.

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Im vergangenen Quartal schwächte sich das Azure-Wachstum bereinigt um Wechselkurs-Schwankungen auf 27 Prozent ab. Die Prognose von 25 bis 26 Prozent Wachstum im laufenden Vierteljahr enttäuschte die Anleger. Denn noch vor nicht so langer Zeit hatte es Zuwachsraten von mehr als 40 Prozent gegeben.

Von dem prognostizierten Azure-Zuwachs sollen rund zwei Prozentpunkte aus dem Cloud-Geschäft mit KI-Diensten kommen. Microsoft ging einen milliardenschweren Pakt mit der ChatGPT-Entwicklerfirma OpenAI ein und baut Technologie des Start-ups nach und nach in viele seiner Produkte ein.

So wurde jüngst ein KI-"Copilot" für Microsofts Office-Programme vorgestellt. Er ist in die Büro-Anwendungen verwoben und kann unter anderem Inhalte aus E-Mails, Kalender, Chats und Dokumenten analysieren. Microsoft will von gewerblichen Kunden seines Microsoft-365-Pakets in den USA 30 Dollar pro Monat und Benutzer dafür verlangen. Copilot sei eine wichtige Säule für Microsoft 365, betonte Nadella.

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Im vergangenen Vierteljahr steigerte Microsoft dank der Nachfrage nach Cloud-Diensten den Umsatz um acht Prozent auf rund 56,2 Milliarden Dollar (knapp 51 Mrd Euro). Unterm Strich erreichte der Gewinn in dem Ende Juni abgeschlossenen vierten Geschäftsquartal gut 20 Milliarden Dollar nach 16,7 Milliarden Dollar ein Jahr zuvor.

Im Geschäftsjahr 2022/23 legte der Umsatz um sieben Prozent auf knapp 212 Milliarden Dollar zu - bereinigt um die Umrechnungseffekte des starken Dollar habe das Wachstum bei elf Prozent gelegen. Wegen gestiegener Kosten und höherer Steuern stagnierte der Gewinn. In den zwölf Monaten bis Ende Juni verdiente der Konzern etwas mehr als 72 Milliarden Dollar (rund 65 Mrd Euro) und damit so viel wie im Vorjahr.

Microsoft fallen vom Rekordhoch weiter zurück - Azure-Sorgen

Microsoft haben am Mittwoch nach Quartalszahlen deutlich eingebüßt und sich von ihrem vor gut einer Woche erreichten Rekordhoch bei knapp 367 Dollar weiter entfernt. An der NASDAQ verlor die Microsoft-Aktie 3,72 Prozent auf 337,92 US-Dollar.

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Die aktuelle Kursschwäche dürfte mit den Sorgen über das Umsatzwachstum im Geschäft mit der Cloud-Plattform Azure zusammenhängen, schrieb Analyst Michael Hewson vom Broker CMC Markets UK. Im vergangenen Quartal hatte sich das Wachstum hier abgeschwächt.

Redaktion finanzen.net / REDMOND / NEW YORK (dpa-AFX)

Bildquellen: turtix / Shutterstock.com, Justin Sullivan/Getty Images

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21.09.26 Microsoft Buy Jefferies & Company Inc.
10.09.26 Microsoft Outperform RBC Capital Markets
13.08.26 Microsoft Overweight JP Morgan Chase & Co.
03.08.26 Microsoft Buy Jefferies & Company Inc.
31.07.26 Microsoft Buy UBS AG

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