Bilfinger: Gewinnwarnung mit tiefen Spuren


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Bilfinger: Gewinnwarnung mit tiefen Spuren

Die Bilfinger-Aktie sucht nach der Gewinnwarnung weiter nach einem stabilen Boden. Die Nachrichten aus der Baubranche sind dabei alles andere als hilfreich.

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Der Baudienstleister Bilfinger hat sich schon vor mehreren Jahren komplett aus dem Straßenbau zurückgezogen und auch mit dem Bau von Wohn- und Büroimmobilien haben die Mannheimer nicht mehr viel am Hut. Doch wenngleich sich die Baudienstleistungen unter anderem um Planung und Beratung, Instandhaltung und Wartung sowie den Gerüstbau drehen, bleiben sie dennoch von der Baukonjunktur abhängig.

Druck aus der Branche

Insofern spielen die Zahlen des Baugewerbeverbands ZDB schon eine Rolle für Bilfinger – und da gab es zuletzt wieder ernüchternde Zahlen. Denn im Juli sanken die Auftragseingänge saisonbereinigt um 9,2 Prozent im Vergleich zum Vormonat. Da kam die Gewinnwarnung von Bilfinger dem Baugewerbeverband sogar noch zuvor. Das Unternehmen erwartet im Geschäftsjahr 2026 nun einen Umsatz von 5,3 bis 5,7 Mrd. Euro (zuvor: 5,4 bis 5,9 Mrd. Euro). Die Zielmarge beim EBITA wurde auf 3,2 bis 3,6 Prozent (zuvor: 5,8 bis 6,2 Prozent) gesenkt.

Kräftige Ergebnisanpassung

Die angekündigte stärkere zweite Jahreshälfte fällt demnach aus. Beim Gewinn darf die Zielrevision zudem als gesalzen bezeichnet werden: Denn gemessen an der Mitte der Bandbreite für Umsatz- und EBITA-Marge sinkt das zu erwartende EBITA auf 187 Mio. Euro. Vor der Zielrevision spuckten die gemittelten Umsatz- und Margenziele noch ein EBITA von 339 Mio. Euro aus. Das entspricht einem Rückgang um 45 Prozent.

Fazit

Trotz der Prognosesenkung für 2026 hat Bilfinger die Mittelfristziele bis 2030 bestätigt. Demnach soll der Umsatz bis 2030 weiterhin mit 8 bis 10 Prozent jährlich zulegen – folglich ab dem Jahr 2027. Die EBITA-Marge wiederum soll bis dahin auf 8 bis 9 Prozent klettern. Um das Margenziel zu erreichen, müsste es bereits ab 2027 zu einer spürbaren Geschäftserholung kommen. Das dürfte aber auch von der geopolitischen Entwicklung abhängen. Da sind wir skeptischer und schließen eine Anpassung der Mittelfristziele nicht aus. Technisch ist ein Abgleiten bis in den Bereich um 51/52 Euro noch möglich. Hier könnte das Jahreshoch aus 2024 dann zu einer Unterstützung werden und eine Bodenbildung einleiten.

Während Bilfinger noch nach einem Boden sucht, hat Pyramid den Verkaufsdruck offenbar abgeschüttelt. Was der Aktie jetzt noch zum Ausbruch fehlt, könnte sich schon mit den nächsten Zahlen klären.

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Konjunkturellen Gegenwind kennt auch Masterflex, doch nun scheint sich hier die Lage zu drehen. Das könnte ein weiterer Impuls in einer ohnehin aussichtsreichen Situation sein:

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Erstellung am 29.09.26 um 09:27 Uhr.

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