Bilfinger: Jetzt fallen die letzten Unterstützungen


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Bilfinger: Jetzt fallen die letzten Unterstützungen

Bilfinger senkt Umsatz-, Margen- und Cashflow-Prognose und legt gleichzeitig ein Effizienzprogramm auf. Die Aktie hat darauf schon reagiert — und zwar deutlicher, als die Zahlen allein nahelegen.

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Nachdem Bilfinger bei Vorlage der Halbjahreszahlen am 12. August noch eine zweite starke Jahreshälfte angekündigt hatte, ist das Unternehmen nur rund fünf Wochen später deutlich pessimistischer. Für das Geschäftsjahr 2026 wird nun ein Umsatz von 5,3 bis 5,7 Mrd. Euro (zuvor: 5,4 bis 5,9 Mrd. Euro) und eine EBITA-Marge von 3,2 bis 3,6 Prozent (zuvor: 5,8 bis 6,2 Prozent) erwartet. Ohne Berücksichtigung der einmaligen Aufwendungen für das Effizienzprogramm liegt die erwartete EBITA-Marge aber bei 4,6 bis 5,0 Prozent. Auch beim Free Cashflow rudert das Unternehmen zurück und senkt die Bandbreite auf 180 bis 220 Mio. Euro (zuvor: 250 bis 300 Mio. Euro). Hintergrund des Dilemmas soll die nun schwächer erwartete Geschäftsentwicklung sein, unter anderem durch die geopolitischen Entwicklungen. An den Mittelfristzielen bis 2030 wird indes nicht gerüttelt. Hier rechnet Bilfinger weiter mit einem durchschnittlichen Umsatzwachstum von 8 bis 10 Prozent p.a. inklusive Akquisitionen und einer EBITA-Marge von 8 bis 9 Prozent. Die Aktie kam bereits vorbörslich stark unter Druck und hat die Unterstützungen bei 75 und 72 Euro glatt gerissen. Hier gilt zunächst: Hände weg.

Die Meldung des Unternehmens finden Sie hier: zum Artikel

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Erstellung am 17.09.26 um 8:45 Uhr.

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