Brenntag: Jahreshoch rückt wieder in Reichweite


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Brenntag: Jahreshoch rückt wieder in Reichweite

Die Brenntag-Aktie hat die Warnungen von Analysten vor einem schwächeren dritten Quartal bislang erstaunlich gelassen weggesteckt. Mit den anstehenden Zahlen könnte sich nun entscheiden, wie weit der Weg nach oben reicht.

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Am 11.11. beginnt die fünfte Jahreszeit: der Karneval. Am 11. November sollten sich die Aktionäre von Brenntag aber bis spätestens 11.11 Uhr mit dem Q3-Bericht der Essener befassen. Der könnte nämlich für Bewegung sorgen. Ende September warnte die US-Investmentbank Jefferies vor möglicherweise unter den Konsensschätzungen liegenden Quartalszahlen.

Abwartende Analysten

Was hochgeht, muss auch wieder runterkommen – so die Aussage des Analysten. Sein Kursziel beließ er bei 56 Euro, das Rating bei „Hold“. Seine Einschätzung begründete er damit, dass der Rückenwind bei Lagerbeständen und Preisen aus dem zweiten Quartal wohl nachgelassen hat. Die Deutsche Bank sieht das ähnlich und belässt das Rating – bei einem Kursziel von 57 Euro – bei „Hold“. Mit der Schätzung für das Q3-EBITDA von 378 Mio. Euro liegt die Deutsche Bank recht nah am Konsens von leicht über 378 Mio. Euro.

EBITDA-Ziel steht nicht im Feuer

Brenntag wiederum erwartet nach zwei Prognoseanhebungen für das Gesamtjahr 2026 ein operatives EBITDA von 1,35 bis 1,45 Mrd. Euro. Im zweiten Quartal erzielte der Chemiehändler 463 Mio. Euro, im ersten Quartal waren es 306 Mio. Euro. Selbst bei einem EBITDA unterhalb des Analystenkonsenses halten wir das aktuelle EBITDA-Ziel für nicht gefährdet.

Fazit

Die Aktie ist zwar zwischenzeitlich unter die Unterstützung bei rund 59 Euro gesunken, nachhaltige Kurseffekte blieben vom Bruch der Unterstützungsmarke aber aus. Sollte es am 11. November zu keiner größeren Enttäuschung bei den Q3-Zahlen kommen, könnte dies den Weg in Richtung des Jahreshochs bei knapp 65 Euro – und sogar bis zur oberen Begrenzung des Aufwärtstrendkanals bei 66/67 Euro – ebnen.

Während bei Brenntag der Rückenwind nachlassen dürfte, gewinnt er bei 2G Energy gerade erst an Stärke. Das Management hat daraus bereits Konsequenzen gezogen, die weit über 2026 hinausreichen: zum Artikel

Anders als bei Brenntag dreht sich bei clearvise die Diskussion weniger um Quartalszahlen als um die Bewertung. Denn die Aktie notiert auf einem Niveau, das zur operativen Stärke kaum passt: zum Artikel

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Erstellung am 07.10.26 um 12:40 Uhr.

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