Bund verkauft letzte Anteile an der Pfandbriefbank
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FRANKFURT (dpa-AFX) - Über ein Jahrzehnt nach dem Kollaps der Münchner Skandalbank HRE hat der Bund die als Nachfolger gegründete Deutsche Pfandbriefbank (pbb) (pbb) nun gänzlich in die Unabhängigkeit entlassen. Der Finanzmarktstabilisierungsfonds (FMS) hat in den vergangenen drei Monaten für 48 Millionen Euro seine letzten Anteile von 3,5 Prozent der pbb-Aktien verkauft. Das teilte die Finanzagentur des Bundes am Donnerstag in Frankfurt mit.
Der Bund hatte die HRE 2009 zwangsverstaatlicht und zweigeteilt, um die Pleite der Bank abzuwenden. Um die damals unverkäuflichen faulen Papiere des HRE-Portfolios abzuwickeln, wurde die "Bad Bank" FMS Wertmanagement gegründet. Die Pfandbriefbank als zweites Nachfolgeinstitut übernahm die gesunden Teile des HRE-Portfolios und ist seither krisenfrei als Spezialbank für Immobilienfinanzierung tätig.
Der Bund war zunächst hundertprozentiger Eigentümer der Pfandbriefbank. 2015 folgte der Börsengang, der staatliche Anteil sank damit auf 20 Prozent. 2018 verkaufte der Bund weitere 16,5 Prozent. Die staatliche "Bad Bank" FMS arbeitet weiter an der Abwicklung der HRE-Altlasten./cho/DP/he
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