Deutsche Pfandbriefbank: Rückenwind aus Washington


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Deutsche Pfandbriefbank: Rückenwind aus Washington

Die gestiegenen Zinsen haben der Aktie der Deutschen Pfandbriefbank zugesetzt. Nun scheint Unterstützung ausgerechnet aus den USA zu kommen.

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Wann genau die Deutsche Pfandbriefbank (pbb) den Verkauf des US-Portfolios komplett abschließen kann, ist noch offen. Sicher ist hingegen, dass die Zukunft des Immobilienfinanzierers in Europa liegen soll. Ironie des Schicksals: Ausgerechnet jetzt kommt aus den USA Hilfe. Die im Zuge der Auseinandersetzung am Golf gestiegenen Zinsen haben nun nämlich das US-Finanzministerium auf den Plan gerufen.

Kurz gegen lang

In der vergangenen Woche kündigte Washington an, durch umfangreiche Käufe die Anleihezinsen wieder zu drücken. Marktexperten vermuten, dass das Finanzministerium kurzfristige Staatsanleihen verkaufen und den Erlös in langlaufende Titel investieren könnte. Ein ähnliches Vorgehen gab es zuletzt 2011. Die Maßnahme gilt jedoch als sehr umstritten. Wie dem auch sei: Gelingt das Vorhaben, wäre das eine gute Nachricht für die pbb. Denn hohe Zinsen erhöhen das Risiko von Kreditausfällen, niedrigere Zinsen senken es.

Neugeschäft branchenweit gesteigert

Außerdem würden sinkende Zinsen dem insgesamt verbesserten Umfeld für Finanzierungen auf die Sprünge helfen. Denn der Verband der deutschen Pfandbriefbanken (vdp) e.V. hat zu Wochenbeginn bekannt gegeben, dass das Immobilienfinanzierungsneugeschäft in der ersten Jahreshälfte 2026 um 8,5 Prozent auf 80,4 Mrd. Euro gestiegen ist. Der pbb gelang im Bereich der Real Estate Finance Solutions im ersten Halbjahr 2026 sogar eine Steigerung im Neugeschäft um 18 Prozent auf 3,1 Mrd. Euro.

Fazit

Für die pbb als Spezialbank für die gewerbliche Immobilienfinanzierung spielen die Zinsen eine gewichtige Rolle. Gelingt es dem US-Finanzministerium ungeachtet des Kriegs am Golf, die zuletzt gestiegenen Zinsen wieder nach unten zu drücken, wäre das ein Kurstreiber für die pbb-Aktie. Diese bewegt sich schon seit Anfang Mai in einer Seitwärtsrange zwischen 3,20/3,30 und 3,60 Euro. Nachdem zuletzt die Unterseite getestet wurde, hat das Papier inzwischen wieder etwas nach oben gedreht. Eine Spekulation auf sinkende Zinsen sollte eng abgesichert werden.

Nicht nur bei der pbb hat sich der Kurs zuletzt etwas von den Tiefs gelöst. Auch die Aktie der Beteiligungsgesellschaft DEWB hat nach einem neuen Allzeittief erste Lebenszeichen gesendet. Dahinter stehen durchaus fundamentale Gründe: zum Artikel

Richtig gut läuft es hingegen bei 2G Energy, denn das Geschäft mit Kraftwerken für Rechenzentren hat dem Unternehmen einen Auftragsboom beschert. Auch dort hat der Kurs zuletzt korrigiert, allerdings deutlich glimpflicher als bei vergleichbaren Titeln: zum Artikel

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Erstellung am 26.08.26 um 8:58 Uhr.

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