Dermapharm: Nicht schlecht, aber etwas fehlt noch


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Dermapharm: Nicht schlecht, aber etwas fehlt noch

Dermapharm überzeugt im ersten Halbjahr vor allem mit einer starken Ergebnisentwicklung. Für einen nachhaltigen Befreiungsschlag braucht es aber noch mehr.

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Ein gemischtes Bild liefern die heute veröffentlichten Halbjahreszahlen von Dermapharm. Etwas enttäuschend wirkt auf den ersten Blick, dass der Umsatz lediglich um 2,9 Prozent auf 591,0 Mio. Euro zulegen konnte, zumal dieses Wachstum zum Teil auch noch auf die Erstkonsolidierung der Übernahmen Mucos und F. Trenka zurückzuführen ist.

Positiv fällt allerdings auf, dass sich das margenstarke Segment der Markenarzneimittel mit einem Umsatzplus von 11,6 % auf 321,9 Mio. Euro deutlich dynamischer entwickelt hat. Damit konnte insbesondere die schwache Entwicklung der Parallelimporte (Umsatz -14,0 Prozent auf 91,6 Mio. Euro) überkompensiert werden, die allerdings auf eine bewusste Portfoliooptimierung hin zu höhermargigen Produkten zurückzuführen ist.

Der verbesserte Produktmix hat denn auch auf das bereinigte EBITDA durchgeschlagen, das überproportional um 10,3 Prozent auf 163,2 Mio. Euro zulegen konnte. Da mutet es schon etwas vorsichtig an, dass der Vorstand „nur“ die Jahresprognose bestätigt hat, die im Mittel bei einem Umsatzwachstum von 3 Prozent lediglich einen EBITDA-Zuwachs von 3,5 Prozent vorsieht.

Das lässt Raum für positive Überraschungen, zumal der Vorstand auch im zweiten Halbjahr das Markenportfolio, insbesondere im lukrativen Antiallergika-Geschäft, weiter stärken und die Ergebnisverbesserung bei den Parallelimporten vorantreiben will. Damit die Aktie ihren Konsolidierungsmodus der letzten Monate überwinden kann, müsste Dermapharm neben den Margenverbesserungen aber auch umsatzseitig wieder mehr organisches Wachstum zeigen, ansonsten lässt die aktuelle Bewertung mit einem KGV für 2026 um 15 nicht viel Luft nach oben.

Sehr günstig ist hingegen die DEWB-Aktie, die trotz einer leichten Erholung noch immer klar unter ihrem Buchwert notiert. Da dies kaum zu den Fortschritten im Portfolio passt, könnte sich hier eine Gelegenehit bieten: zum Artikel

An fehlenden Impulsen leidet 2G Energy derzeit nicht, denn das Geschäft mit Kraftwerken für Rechenzentren hat dem Unternehmen einen Auftragsboom beschert. Auch dort hat der Kurs zuletzt korrigiert, allerdings deutlich glimpflicher als bei vergleichbaren Titeln: zum Artikel

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Erstellung am 25.08.26 um 10:40 Uhr.

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