K+S: Warum das Jahreshoch jetzt wieder greifbar ist


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K+S: Warum das Jahreshoch jetzt wieder greifbar ist

K+S hat das Jahreshoch bei gut 18 Euro wieder fest im Visier. Besonders die Geopolitik ist aktuell ein verlässlicher Treiber.

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Für den Düngemittelhersteller K+S geht es seit Mitte August steil aufwärts. Während die Q2-Zahlen dieser Euphorie allerdings noch etwas hinterherhinken, zieht die Geopolitik das Papier wieder in Richtung Jahreshoch. Denn seit die Hoffnung auf einen schnellen Frieden am Golf wohl endgültig passé sein dürfte, profitiert die Aktie von K+S von steigenden Preisen bei Harnstoffen und Düngemitteln.

Mehr Düngemittel bei neuen Aussaaten

Doch das ist noch nicht alles. Gleichzeitig droht den USA eine der schwächsten Weizenernten der vergangenen 50 Jahre und auch in Deutschland warnten Agrarverbände bereits vor schwachen Ernten. Das wiederum erhöht die Nachfrage nach Düngemitteln zusätzlich, und da die Aussaatzeiten global stark differieren, verteilt sich diese Nachfrage über das Jahr. Steigender Mengenabsatz bei höheren Preisen wiederum ist für die Düngemittelhersteller ein ideales Szenario. In den Q2-Zahlen von K+S deutete sich genau diese Entwicklung bereits an.

Geopolitisches Tohuwabohu

Zum Krieg am Golf und den erwartet schwachen Ernten kommt noch ein weiterer Effekt hinzu. Russland und die Ukraine haben gegenseitig wichtige Häfen ins Visier genommen, was nicht nur den Export von Kali aus Belarus behindert, sondern auch die Weizen- und Getreidelieferungen. Die Lage ist äußerst angespannt, was jedoch K+S in die Karten spielt.

Fazit

Steigende Preise und ein erhöhter Absatz dürften K+S noch eine Zeit lang begleiten. Das lässt die Ziele für 2026 als problemlos erreichbar erscheinen, ohne bereits die Hoffnung auf eine weitere Zielanhebung zu schüren. Technisch ist das Papier in einem steilen Aufwärtstrend seit Mitte August. Zuletzt konnten kleinere Widerstände aus dem Weg geräumt werden. Die geopolitische Gemengelage macht es möglich. Jetzt ist das Jahreshoch bei gut 18 Euro eine realistische Prognose. Allerdings schreit der Chart zunächst förmlich nach einer Konsolidierung. Diese könnte im aktuellen Umfeld bis 15,80 Euro milde ausfallen. Dreht die geopolitische Stimmung, gilt hingegen Vorsicht.

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Erstellung am 24.08.26 um 10:32 Uhr.

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