Cathie Woods Kaufserie

Meta-Aktie im Aufwind: Cathie Wood kauft auch nach enttäuschenden Zahlen zu


Meta-Aktie im Aufwind: Cathie Wood kauft auch nach enttäuschenden Zahlen zu

Auch nachdem die Meta-Aktie nach den Quartalszahlen abrutschte, bleibt Cathie Wood bei ihr Käuferin. Das sind ihre Beweggründe.

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  • ARK Invest hat seine Meta-Position im Juli mehrfach aufgestockt
  • Auch nach den Quartalszahlen kaufte die Fondsgesellschaft weiter Meta-Aktien
  • Bilanz enttäuschte Anleger - Aktie rutschte ab/li>
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Cathie Wood setzt ausgerechnet auf einen der schwächeren Werte aus der Gruppe der Magnificent Seven: Ihre Investmentgesellschaft ARK Invest hat die Position in der Meta-Aktie im Juli mehrfach aufgestockt, zuletzt am Donnerstag - sogar nach einem deutlichen Kursrutsch im Zuge der Quartalszahlen.

ARK Invest kauft Meta-Aktien auch nach dem Kursrutsch weiter zu

ARK Invest hat seine Position in der Meta-Aktie in den vergangenen Wochen weiter ausgebaut. Wie "The Motley Fool" berichtete, wurde sie zuvor um 34.080 Aktien erhöht. Aus der aktuellen ARK-Trade-Notification geht zudem hervor, dass die Fonds ARK Innovation, ARK Blockchain & Fintech Innovation und ARK Next Generation Internet am Donnerstag weitere 26.509 Meta-Aktien für rund 14,3 Millionen US-Dollar erwarben. Der Nachkauf erfolgte, nachdem die Meta-Aktie am selben Tag an der NASDAQ letztlich auf 539,03 US-Dollar gefallen war, ein Rückgang von kräftigen 7,92 Prozent gegenüber dem Vortag. Der Zukauf passt zum bekannten Muster der Fondsmanagerin: Wood gilt als Investorin, die konsequent auf tiefgreifenden technologischen Wandel setzt und sich von schwächelnden Kursen selten abschrecken lässt.

Meta zählt 2026 zu den schwächeren Werten der Magnificent Seven

Meta gehört neben Amazon, Alphabet und Microsoft zu den großen Hyperscalern, die die sogenannten Magnificent Seven anführen. Gerade diese vier Technologiekonzerne standen im laufenden Jahr bereits unter besonderen Beobachtung, weil ihre milliardenschweren Investitionen in KI-Rechenzentren bei Anlegern zunehmend Zweifel auslösten, ob sich der Aufwand auszahlt. Laut einem Bericht von "The Motley Fool" wollen die vier Cloud-Konzerne bis zum Jahresende gemeinsam rund 630 Milliarden US-Dollar in KI-Infrastruktur investiert haben. Auf Meta allein entfällt davon ein Anteil von etwa 135 Milliarden US-Dollar, nach rund 72 Milliarden US-Dollar im vergangenen Jahr.

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Meta-Aktie: Durchwachsene Quartalszahlen sorgen für geteiltes Echo

Meta legte insgesamt gemischte Quartalszahlen vor. Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um 28 Prozent auf 60,8 Milliarden US-Dollar und übertraf damit die Erwartungen der Analysten leicht. Der Nettogewinn sank hingegen um 14 Prozent auf 15,85 Milliarden US-Dollar und blieb hinter den Markterwartungen zurück. Positiv entwickelte sich auch die Nutzerbasis, die von 3,56 auf 3,6 Milliarden monatlich aktive Nutzer über alle Meta-Plattformen hinweg anstieg.

Für das laufende Quartal prognostiziert Meta einen Umsatz zwischen 61 und 64 Milliarden US-Dollar. Damit blieb der Ausblick hinter den Erwartungen der Analysten zurück, die im Durchschnitt mit rund 63 Milliarden US-Dollar gerechnet hatten.

Die DZ Bank reagierte am Donnerstag mit einer Senkung ihres fairen Werts für die Meta-Aktie von 790 auf 690 US-Dollar, beließ die Einstufung aber bei Kaufen. Auch Brent Thill von der Investmentbank Jefferies und der CNBC-Moderator Jim Cramer äußerten sich Berichten zufolge weiter zuversichtlich zur langfristigen Perspektive von Meta, mahnten aber mehr Klarheit darüber an, wie sich die hohen KI-Investitionen künftig in Erlösen niederschlagen sollen.

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Ob sich Woods Nachkäufe auszahlen, entscheidet sich an der Frage, wie schnell Meta seine milliardenschweren KI-Investitionen in zusätzliche Werbe- und KI-Erlöse verwandelt. Die kommenden Quartalsberichte dürften zeigen, ob der Markt seine Skepsis revidiert oder ob sich die verhaltene Kursentwicklung fortsetzt. Am Freitag kam es zumindest zu einer gewissen Erholung: Im NASDAQ-Handel stieg die Meta-Aktie letztlich um 3,28 Prozent auf 556,71 US-Dollar.

Bettina Schneider, Thomas Zoller, Martina Köhler, Carolin Ludwig, Redaktion finanzen.net

Dieser Text dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt keine Anlageempfehlung dar. Die finanzen.net GmbH schließt jegliche Regressansprüche aus.

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Bildquellen: Cindy Ord/Getty Images for Bloomberg Businessweek, rafapress / Shutterstock.com

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