Cenit: Gewinnsprung in Aussicht
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Nach schwierigen Jahren zeigt Cenit erste Anzeichen einer operativen Erholung. Ein rekordhoher Auftragsbestand und ambitionierte Margenziele könnten den ersehnten Gewinnsprung einleiten.
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Wenig zu lachen haben schon seit einiger Zeit die Aktionäre der Cenit AG. In den letzten fünf Jahren hat das Papier über 50 Prozent an Wert verloren, allein seit Anfang 2026 beläuft sich das Minus auf über 15 Prozent. Die Gründe dafür sind schnell ausgemacht, denn der IT-Dienstleister mit Schwerpunkt Product Lifecycle Management leidet vor allem unter der konjunkturellen und zum Teil auch strukturellen Krise wichtiger Abnehmerbrachen wie der Automobil-, Maschinenbau und Fertigungsindustrie.
Umschwung geschafft
Inzwischen tun sich aber erste Lichtblicke auf, denn im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte Cenit zumindest seine - zuvor herabgesetzte - Prognose erfüllen und unterjährig den Umschwung beim Gewinn schaffen. War das EBITDA noch zum Halbjahr mit 1,2 Mio. Euro fast vollständig weggebrochen, so wurde Ende 2025 wieder ein deutlicher operativer Gewinn von 12,3 Mio. Euro ausgewiesen. Und auch der Umsatz erreichte ein leichtes Wachstum von 1,1 Prozent auf 209,5 Mio. Euro.
Starker Auftragsbestand
Und im laufenden Jahr dürfte sich der Trend fortsetzen, denn der Auftragsbestand erreichte mit einem Plus von 15,3 Prozent auf 93,5 Mio. Euro ein neues Rekordniveau. Angesichts der gesamtwirtschaftlichen und branchenspezifischen Herausforderungen peilt der Vorstand für 2026 zwar nur ein leichtes Umsatzplus auf „mindestens 210 Mio. Euro“ an, hier dürfte aber noch Überraschungspotenzial schlummern. Deutlich mehr trauen sich die Stuttgarter gewinnseitig zu, denn hier sollen die anhaltenden Effizienzsteigerungsmaßnahmen einen Sprung beim EBITDA um über 40 Prozent auf mindestens 18 Mio. Euro ermöglichen.
Hohes Aufwärtspotenzial
In Relation zum aktuellen Börsenwert von nur noch gut 50 Mio. Euro deutet sich hier ein starkes Aufwärtspotenzial an, zumal das Management auch die Mittelfristprognose noch einmal bekräftigt hat, die bis 2030 ein Umsatzwachstum auf 350 Mio. Euro bei einer EBIT-Marge von mindestens 10 Prozent vorsieht. Entsprechend bullish zeigen sich die Analysten: Montega hat zuletzt das Kursziel von 13 auf 14 Euro erhöht und GBC setzt mit 15 Euro noch einen drauf. Kurzum: Eine spannende Wette auf den Gewinnsprung.
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Erstellung am 09.04.26 um 12:54 Uhr.
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