clearvise: Starke Substanz wird nicht gewürdigt
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Bei clearvise zeigen die Zahlen in die richtige Richtung. Die Aktie setzt den Sinkflug trotzdem fort. Hier baut sich eine wachsende Diskrepanz auf.
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clearvise betreibt ein Wind- und Solarparkportfolio, das trotz durchaus anspruchsvoller Rahmenbedingungen hohe Erträge abwirft. Zu den Herausforderungen zählen beispielsweise die Zunahme von Stunden am Spotmarkt mit negativen Strompreisen sowie die Abschaltung von Anlagen bei Stromüberschüssen auf der Angebotsseite. Vertraglich gesicherte Tarife und Kompensationen für Abschaltungen wirken hier entgegen.
Auf dem Weg in Richtung Prognose
In Summe kommt das Unternehmen mit der Marktlage gut zurecht. Dank eines Portfolioausbaus konnte der Umsatz im ersten Halbjahr 2026 (unter Berücksichtigung der Kompensationen) nach noch vorläufigen Berechnungen um ca. 23 Prozent auf 22,3 Mio. Euro gesteigert werden, das um Sondereffekte bereinigte EBITDA hat sich zugleich von 13,6 auf 15,7 Mio. Euro erhöht. Das Management sieht sich damit auf einem guten Weg, die Jahresprognose, die einen Umsatz von 44,2 bis 46,5 Mio. Euro und ein bereinigtes EBITDA von 26,7 bis 28,7 Mio. Euro vorsieht, zu erfüllen.
Aktie findet keinen Boden
Das Unternehmen verfügt ganz offensichtlich über eine starke Substanz für die Erwirtschaftung hoher Erträge, die künftig im Rahmen eines „YieldCo“-Konzepts auch für hohe Ausschüttungen an die Aktionäre genutzt werden sollen. Trotzdem findet die Aktie einfach keinen Boden und ist im Juli auf ein neues Mehrjahrestief gefallen.
Buchwert je Aktie fast 70 Prozent über aktuellem Kurs
Inzwischen besteht ein sehr hoher Abschlag zum Buchwert, der Ende letzten Jahres bei 1,92 Euro je Aktie gelegen hat – das liegt fast 70 Prozent über dem aktuellen Kurs von 1,14 Euro! Das dürfte auch darauf zurückzuführen sein, dass im Moment noch offen ist, ob das Unternehmen in der Expansionsphase erworbene Projektrechte noch umsetzt oder alternativ sehr schnell in den YieldCo-Ausschüttungsmodus wechselt. Die nächsten Monate dürften hier Klarheit bringen und eine neue Chance bieten, dass die hohe Substanz des Unternehmens an der Börse wieder mehr gewürdigt wird.
Auch die Aktie von 2G Energy hat zuletzt kräftig korrigiert, dies allerdings nach einem steilen Anstieg. Da das Unternehmen unverändert über sehr vielversprechende Perspektiven verfügt und weiterhin einen starken Auftragseingang verzeichnet, könnte sich daraus eine neue Einstiegsgelegenheit ergeben: zum Artikel
Bei Schaeffler hat indes die Reduktion der mittelfristigen Ziele die Stimmung spürbar eingetrübt. Was Anleger nun tun können: zum Artikel
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Erstellung am 05.08.26 um 8:33 Uhr.
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