Containerkooperation

HHLA-Aktie etwas schwächer: Verhandlungen mit Eurogate über Containerkooperation dauern an


HHLA-Aktie etwas schwächer: Verhandlungen mit Eurogate über Containerkooperation dauern an

Die Verhandlungen des Hamburger Hafenlogistikers HHLA mit dem Bremer Konkurrenten Eurogate über einen gemeinsamen Betrieb ihrer norddeutschen Containerterminals ziehen sich in die Länge.

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"Die beteiligten drei Parteien sprechen weiterhin miteinander", sagte die HHLA-Chefin Angela Titzrath am Donnerstag bei der Vorlage des Geschäftsberichts für 2021. "Wie lange die Gespräche noch dauern werden, darauf will ich mich nicht festlegen, aber bei gutem Willen aller Beteiligten kann eine entsprechende Absichtserklärung zeitnah unterzeichnet werden."

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Die börsennotierte HHLA, die mehrheitlich der Stadt Hamburg gehört, spricht seit Frühjahr 2020 mit Eurogate darüber, die acht Containerterminals beider Unternehmen in Hamburg, Bremerhaven und Wilhelmshaven in einem Gemeinschaftsunternehmen zu bündeln. Hinter Eurogate stehen mit dem städtischen Bremer Logistikkonzern BLG und der Hamburger Familie Eckelmann mit deren Unternehmen Eurokai zwei grundverschiedene Anteilseigner.

Titzrath hatte im November fast wortgleich die Hoffnung geäußert, "bei gutem Willen aller Beteiligten" sei bis Weihnachten eine Absichtserklärung möglich. Seither sind Monate vergangen, aber "es gibt keinen neuen Sachstand", wie die HHLA-Chefin am Donnerstag sagte. Weitere Fragen zu den Gespräche wollte sie nicht beantworten.

Zu den Aussichten für das laufende Geschäftsjahr äußert sich die HHLA angesichts des Krieges in Osteuropa und der beträchtlichen konjunkturellen Unsicherheit nur vorsichtig. Erwartet wird ein moderater Umsatzanstieg und ein rückläufiges Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) zwischen 175 und 210 Millionen Euro, nach 228 Millionen Euro im Jahr zuvor.

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2021 hatte vor allem das Durcheinander in den globalen Lieferketten bei den HHLA den Gewinn angetrieben. Weil Container wegen der Störungen im Schiffsverkehr länger auf den Hamburger HHLA-Terminals stehen bleiben, verbucht das Unternehmen einen starken Anstieg der Lagergelderlöse. Vor diesem Hintergrund legte das Ergebnis nach Steuern kräftig auf 112,3 (Vorjahr: 42,6) Millionen Euro zu, bei einem Umsatzplus von knapp 13 Prozent auf 1,47 Milliarden Euro.

HHLA-Aktien verlieren via XETRA zeitweise 0,12 Prozent auf 16,74 Euro.

/kf/DP/eas

HAMBURG (dpa-AFX)

Bildquellen: HHLA, HHLA

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17.05.22 HHLA Hold Warburg Research

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