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Delivery Hero-Aktie in Grün: Aufsichtsrat und Vorstand unterstützen Übernahmeangebot von Uber


Delivery Hero-Aktie in Grün: Aufsichtsrat und Vorstand unterstützen Übernahmeangebot von Uber

Vorstand und Aufsichtsrat von Delivery Hero äußern sich offiziell zum 14,8-Milliarden-Dollar-Angebot von Uber - und geben eine klare Empfehlung ab.

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Der deutsche Essenlieferdienst Delivery Hero empfiehlt seinen Aktionären die Annahme des Übernahmeangebots des US-Konzerns Uber. Aus Sicht von Vorstand und Aufsichtsrat sei der Angebotspreis von 41,50 Euro je Aktie "angemessen und fair", teilte Delivery Hero am Mittwochabend mit. Das Übernahmeangebot liege im besten Interesse der Gesellschaft, ihrer Aktionäre, Mitarbeiter und weiterer Stakeholder. Die Annahmefrist endet am 5. November. Die Aktie notierte am Donnerstag im frühen Handel etwas fester.

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Für die im Mittelwerteindex MDAX gelisteten Papiere ging es zuletzt um 0,19 Prozent nach oben auf 36,63 Euro. Seit Jahresbeginn hat die Aktie bereits mehr etwas mehr als 60 Prozent an Wert gewonnen. Nach oben gehievt wurde sie von der Erwartung des Übernahmeangebots, das Mitte Juli dann auch erfolgte.

Der Fahrdienstvermittler und Lieferdienst aus den Vereinigten Staaten hat sich einen Großteil der Delivery-Hero-Anteile bereits gesichert und will sich in einem Milliardendeal auch den Rest einverleiben. Die Führung des Berliner Konzerns hatte hierbei zuletzt bereits mitgezogen und bei Aktionären und Beschäftigten für den Zusammenschluss geworben. Die Offerte des US-Konzerns bewertet Delivery Hero insgesamt mit knapp 13 Milliarden Euro.

Im Zuge der angestrebten Übernahme will sich Delivery Hero von seinem Geschäft in 14 Ländern trennen, in denen der Konzern bisher mit dem Lieferdienst Uber Eats konkurriert. Betroffen sind Österreich, Chile, Zypern, die Tschechische Republik, Ecuador, Griechenland, Moldau, Norwegen, Polen, Portugal, Rumänien, Spanien, Schweden und die Türkei. Käufer hierfür ist den Angaben zufolge die Beteiligungsgesellschaft SSW Partners aus New York. Sie bezahle 1,4 Milliarden Euro, hieß es im Juli. Voraussetzung sei, dass die Übernahme von Delivery Hero durch Uber gelingt.

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Uber hielt zuletzt knapp 25 Prozent an dem Berliner Konzern, hinzu kommen Finanzinstrumente über knapp 12 Prozent. Zudem gibt der Delivery-Hero-Großaktionär Prosus seinen Anteil von knapp 17 Prozent an Uber ab. Den Vollzug der Übernahme erwarten Uber und Delivery Hero für die zweite Jahreshälfte 2027. Bis dahin operieren beide Unternehmen weiter unabhängig voneinander.

Delivery Hero hatte jahrelang unter dem Strich fast durchweg rote Zahlen geschrieben. Einen Überschuss fuhr der Konzern nur im Jahr 2019 ein. Da hatte er sein Deutschlandgeschäft mit den Marken Foodora, Lieferheld und Pizza.de an den Rivalen Takeaway.com (heute Just Eat Takeaway) verkauft und damit einen hohen Sondergewinn eingestrichen. Just Eat Takeaway ist hierzulande vor allem mit der Marke Lieferando vertreten und konkurriert hier auch mit Uber Eats.

dpa-AFX / DOW JONES

Bildquellen: Delivery Hero, Casimiro PT / Shutterstock.com

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28.05.26 Uber Buy Jefferies & Company Inc.
08.02.23 Uber Outperform RBC Capital Markets
17.11.21 Uber Buy Goldman Sachs Group Inc.
13.09.21 Uber Buy Goldman Sachs Group Inc.
16.12.20 Uber overweight JP Morgan Chase & Co.

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