Deutscher Automarkt wächst im August um 2,6 Prozent


DOW JONES--Der deutsche Automarkt hat im August dank des boomenden Elektroauto-Absatzes leichtes Wachstum verzeichnet. Der Pkw-Absatz stieg um 2,6 Prozent auf 212.563 Fahrzeuge, wie das Kraftfahrt-Bundesamt mitteilte. Für die ersten acht Monate stand ein Plus von 4,8 Prozent auf 1,965 Millionen Fahrzeuge zu Buche.

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Einen kräftigen Zuwachs um 75 Prozent auf 68.930 erzielten die Elektroautos (BEV), die damit einen Anteil von 32,4 Prozent erreichten. Auch Fahrzeuge mit Hybridantrieb legten zu.

"Die Elektro-Prämie hat einen kräftigen Nachfrageschub im Elektrosegment ausgelöst - allerdings ist dieses Absatzwachstum zum einen teuer erkauft - und zwar mit Steuergeldern -, zum anderen wird die hohe Nachfrage nach Elektroautos nur so lange anhalten, wie die Förderung gewährt wird", sagte Autoexperte Constantin M. Gall von der Beratungsgesellschaft EY.

Die Neuzulassungen bei Benzinern sackten hingegen um 38 Prozent ab und erreichten einen Marktanteil von 16,7 Prozent. Bei Diesel-Pkw gingen die Neuzulassungen um 17,3 Prozent zurück. Der Anteil betrug 10,6 Prozent.

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Marktführer Volkswagen verzeichnete einen Absatzrückgang um 14 Prozent auf 32.233 Fahrzeuge. Die BMW-Neuzulassungen stiegen um 2 Prozent auf 18.986 Autos, bei Mercedes stand ein Plus von 8,0 Prozent auf 20.680 Pkw zu Buche.

Tesla konnte seinen Absatz mehr als verdoppeln auf 3.034 Fahrzeuge. Die chinesische BYD verkaufte 5.256 Fahrzeuge, ein Plus von 370 Prozent zum Vorjahr.

Chinesische Hersteller wachsen in Deutschland überproportional. "China exportiert mittlerweile nicht nur Autos, sondern auch seine Überkapazitäten", sagte Gall von EY. "Weil der Heimatmarkt rückläufig ist und der Wettbewerb immer härter wird, drängen chinesische Hersteller mit Macht nach Europa - und Deutschland bietet mit der aktuellen Elektroprämie den Chinesen das perfekte Umfeld für ihre Marktoffensive."

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Im August wurden in Deutschland 229.900 Pkw produziert, wie der Verband der Automobilindustrie (VDA) mitteilte. Das waren 4 Prozent weniger als im Vorjahr, was laut VDA unter anderem einer leicht verschobenen Lage der Werksferien geschuldet war. Aber auch in den ersten acht Monaten sank die Produktion um 4 Prozent - auf 2,65 Millionen Autos. Sie lag damit 16 Prozent unter dem Niveau des Vorkrisenjahres 2019.

Der Neuwagenmarkt wird nach EY-Prognose 2026 etwa 3 Prozent über dem Vorjahresniveau liegen, aber 18 Prozent unter dem Niveau von 2019.

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DJG/mgo/uxd

(END) Dow Jones Newswires

September 03, 2026 07:04 ET (11:04 GMT)

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07.09.26 Volkswagen (VW) vz Market-Perform Bernstein Research
07.09.26 Volkswagen (VW) vz Outperform RBC Capital Markets
07.09.26 Volkswagen (VW) vz Buy Jefferies & Company Inc.

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