Deutscher Maschinenbau meldet außerordentlich hohe Orderzuwächse


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Die Auftragsbücher für den deutschen Maschinen- und Anlagenbau haben im April außerordentlich starke Zuwächse verzeichnet. Die Bestellungen übertrafen das Vorjahresniveau um real 72 Prozent, berichtete der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA). Aus den Euro-Staaten kamen im April 81 Prozent mehr Bestellungen, die Nicht-Euro-Länder steigerten ihre Orders um 77 Prozent.

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"Für diese hohen Zuwächse spielt der Basiseffekt eine entscheidende Rolle: Im April 2020 verbuchten die Unternehmen als Folge der Pandemie ein besonders kräftiges Auftragsminus von 31 Prozent", erläuterte VDMA-Chefvolkswirt Ralph Wiechers. Allerdings signalisierten die hohen Raten auch, dass der konjunkturelle Aufschwung weiter an Stärke gewinne.

"Sorgen bereiten uns die aktuell sehr angespannten Lieferketten", sagte Wiechers. "Denn eine ausreichende Versorgung mit Vorleistungen ist eine entscheidende Voraussetzung dafür, dass aus Auftragseingängen zeitnah Umsätze werden."

Im weniger schwankungsanfälligen Dreimonatszeitraum Februar bis April legten die Bestellungen um 34 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zu. Aus dem Inland kamen 24 Prozent mehr Orders, die Auslandsaufträge legten um 39 Prozent zu. Aus den Euro-Ländern wurde eine Steigerung von 41 Prozent verbucht, aus den Nicht-Euro-Ländern von 39 Prozent.

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Der VDMA vertritt rund 3.300 Betriebe des mittelständisch geprägten Maschinen- und Anlagenbaus. Die Industrie beschäftigt rund vier Millionen Menschen in Europa, davon mehr als eine Million allein in Deutschland.

FRANKFURT (Dow Jones)

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01.09.26 Rheinmetall Buy Deutsche Bank AG
17.08.26 Rheinmetall Neutral JP Morgan Chase & Co.

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