DIE AUTO-WOCHE - das waren die wichtigsten Themen


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Autoabsatz in Deutschland sinkt im Mai um gut 10 Prozent

Der deutsche Automarkt hat im Mai einen weiteren spürbaren Rückgang verzeichnet. Wie das Kraftfahrt-Bundesamt mitteilte, sank der Absatz um 10,2 Prozent auf 207.199 Fahrzeuge. Im April waren die Verkäufe noch um mehr als ein Fünftel eingebrochen. In den ersten fünf Monaten stand ein Minus von 9,3 Prozent auf gut 1 Millionen Autos zu Buche. Während Mercedes im Mai ein Absatzplus von 23,4 Prozent verbuchte und Opel 5,5 Prozent mehr Autos verkaufte als im Vorjahreszeitraum, ging es für die übrigen deutschen Marken teils deutlich bergab.

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Porsche beteiligt sich an Finanzierungsrunde von Rimac

Der kroatische Sportwagenhersteller Rimac hat bei einer neuen Finanzierungsrunde insgesamt 500 Millionen Euro eingesammelt. Porsche investiert laut eigener Mitteilung dabei eine zweistellige Millionensumme. Im Endeffekt bleibe die Beteiligung der Volkswagen-Tochter an der Rimac Group damit bei rund 20 Prozent.

Gutachten: Autobauer haftet bei unzulässiger Abschalteinrichtung

Autokäuferinnen und -käufer haben einem juristischen Gutachten zufolge Anspruch auf Schadenersatz, wenn in ihrem Wagen eine unzulässige Abschalteinrichtung verbaut ist. Das EU-Recht schütze den individuellen Käufer, erklärte der zuständige Generalanwalt am Europäischen Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg in seinen Schlussanträgen. Die EU-Staaten sollten entsprechende Sanktionen verhängen.

Durchsuchungen bei BMW wegen Verfahrens in Südkorea

Im Rahmen eines Rechtshilfeersuchens aus Südkorea sind Geschäftsräume des Autobauers BMW in München und im österreichischen Steyr durchsucht worden. Wie ein BMW-Sprecher mitteilte, ging es um 2018 bekannt gewordene Undichtigkeiten an Abgasrückführungsmodulen. Mehrere BMW-Besitzer in Südkorea hatten 2018 wegen eines Fahrzeug-Rückrufs Strafanzeige gegen den deutschen Autobauer gestellt.

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Volvo verkauft im Mai 28,3 Prozent weniger Autos

Der schwedische Autohersteller Volvo hat im Mai infolge der Corona-Lockdowns in China sowie der anhaltenden Engpässe bei Halbleitern deutlich weniger Fahrzeuge produziert und verkauft. Weltweit seien die Verkäufe im vergangenen Monat auf Jahressicht um 28,3 Prozent auf 45.952 Autos zurückgegangen, teilte die Volvo Car AB, die sich mehrheitlich im Besitz der chinesischen Zhejiang Geely Holding Group befindet, mit. Dabei war der Absatz in Europa um 24,3 Prozent rückläufig und in den USA um 29,1 Prozent, während er in China sogar um 43,8 Prozent einbrach.

GM will Buick in Nordamerika bis 2030 komplett elektrifizieren

General Motors (GM) stellt seine Marke Buick in Nordamerika komplett auf Elektroantrieb um. Wie das Unternehmen mitteilte, soll die komplette Produktpalette der 119 Jahre alten Marke bis 2030 durchweg elektrifiziert werden. Den Anfang soll die geplante Markteinführung eines neuen Elektro-SUVs in Jahr 2024 machen. Details zu dem Modell, dem ersten reinen Elektroauto von Buick, das in den USA verkauft wird, nannte GM nicht. Der Konzern holt für den Neustart einen alten Namen aus der Mottenkiste: Electra.

Ford schafft 6.200 Jobs und investiert 3,7 Mrd USD in Werke

Die Ford Motor Co will 6.200 gewerkschaftlich organisierte Arbeitsplätze in der Fertigung schaffen und 3,7 Milliarden US-Dollar in Werke in Michigan, Ohio und Missouri investieren, um die Fahrzeugproduktion zu erweitern und sich auf bevorstehende Tarifverhandlungen vorzubereiten. Ford hat sein Geschäft mit konventionellen Benzinmotoren von seinem Geschäft mit Elektrofahrzeugen abgetrennt. Die Investition von 3,7 Milliarden Dollar würde beide Unternehmensteile unterstützen, so Ford.

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Elon Musk: Tesla-Mitarbeiter müssen zurück ins Büro

Tesla-Chef Elon Musk fordert die Mitarbeiter zur Rückkehr in die Büros auf. Die Beschäftigten des Elektroautoherstellers müssen mindestens 40 Stunden pro Woche in den Büros des Unternehmens verbringen, schrieb des Tesla-Chef diese Woche in einer E-Mail an die Mitarbeiter. Beschäftigte, die nicht ins Büro zurückkehren wollten, könnten sich eine andere Beschäftigung suchen, so Musk in einem Tweet. Die E-Mail von Musk an die Mitarbeiter wurde zuvor von Electrek, einer Website über Elektrofahrzeuge, veröffentlicht. Tesla reagierte nicht auf eine Anfrage um Stellungnahme.

ANALYSE/Im Streit mit Tesla untergräbt Indien seine EV-Ambitionen

Am Freitag vergangener Woche twitterte Tesla-Chef Elon Musk, dass sein Unternehmen nirgendwo eine Produktionsstätte errichten werde, wo es nicht zuerst Autos verkaufen und auch warten darf. Sein Tweet war die Antwort auf die Frage eines Nutzers nach Plänen, Elektroautos in Indien zu produzieren. Seit drei Jahren streiten sich Indien und Tesla über den Marktzugang und die Bedingungen, unter denen Tesla dort produzieren würde. Die Regierung von Premierminister Narendra Modi möchte, dass Tesla von Anfang an Autos vor Ort herstellt. Musk pocht auf niedrigere Kfz-Einfuhrsteuern, die derzeit bis zu 100 Prozent betragen können. Es scheint, als wolle Tesla zuerst den Markt mit importierten Fahrzeugen testen, bevor das Unternehmen eine Produktionsstätte in Indien in Planung nimmt.

ANALYSE/Das ehemalige Chrysler wird bei Stellantis oft übersehen

Für US-Automobilinvestoren gab es früher ein Dreigestirn am Detroiter Himmel: General Motors (GM), Ford und Chrysler. Dann wurde Chrysler im Zuge verschiedener Fusionen mehrfach umgewandelt und heißt jetzt Stellantis, ohne jeglichen Hinweis auf Chrysler in seinem Namen. Und das ist sehr schade. "Die große Anzahl von Marken hätten zu einer größeren Sichtbarkeit führen können", meint Pedro Palandrani von Global X ETFs. "Die drei amerikanischen Marken, Dodge, Ram und Chrysler, hätten dabei eindeutig helfen können."

Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

DJG/kla

(END) Dow Jones Newswires

June 03, 2022 08:30 ET (12:30 GMT)

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04.09.26 Tesla Neutral JP Morgan Chase & Co.
04.09.26 Tesla Outperform RBC Capital Markets
27.08.26 Tesla Kaufen DZ BANK
19.08.26 Tesla Neutral JP Morgan Chase & Co.
07.08.26 Tesla Hold Jefferies & Company Inc.

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