Dobrindt will sich nicht an Personalspekulationen beteiligen


BERLIN (dpa-AFX) - In der Diskussion über die Nachfolge des zurückgetretenen CDU/CSU-Fraktionschefs Jens Spahn hat Bundesinnenminister Alexander Dobrindt Fragen zu seinem möglichen Interesse an dem Amt abgeblockt. Er verstehe das Interesse an dieser Frage, sagte der CSU-Politiker in Berlin. Er betonte aber, "dass ich zu diesen Personalspekulationen einfach keinen Beitrag leisten will und ich das gern in einem geordneten Verfahren sehen würde".

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Dobrindt wird neben anderen Politikern als möglicher Nachfolger von Spahn gehandelt. Dieser war als Unionsfraktionschef im Bundestag zurückgetreten, nachdem er und sein Ehemann Daniel Funke mit Hilfe einer Leihmutter in den USA ein Kind bekommen hatten. Mit dem Rückzug reagierte er auf die scharfe Kritik auch innerhalb der Union an seinem Verhalten.

Dobrindt will keine falsche Spur legen

Dobrindt wurde von Journalisten in einer Pressekonferenz zum Bundeslagebild Sexualdelikte zum Nachteil von Kindern und Jugendlichen auch auf die Nachfolgefrage angesprochen. Er verwies darauf, dass die Parteivorsitzenden Friedrich Merz (CDU) und Markus Söder (CSU) unter Einbeziehung der Fraktionsführung nun über diese Frage berieten und dazu einen Vorschlag machen wollten, über den die Unionsfraktion dann in einer Sondersitzung am Mittwoch kommender Woche entscheiden solle.

Diese Beratungen der Parteivorsitzenden warte man nun ab, sagte Dobrindt in der Bundespressekonferenz. "Alles, was ich als Hinweis geben würde, würde ja nur irgendeine Spur legen, die dann eine ganz sicher falsche Spur wäre. Das will ich nicht."/sk/DP/nas

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