dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 11.05.2026 - 17.00 Uhr


ROUNDUP 3: Trump empört über Antwort aus Teheran

WASHINGTON/TEHERAN - Zwischen den USA und dem Iran drohen Bemühungen um ein Kriegsende erneut steckenzubleiben. US-Präsident Donald Trump bezeichnete die jüngste Antwort des Irans auf den US-Vorschlag für eine diplomatische Lösung als "völlig inakzeptabel". Er stieß weitere Drohungen gegen die Islamische Republik aus.

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ROUNDUP 2: Koalition will rasch Entlastungsmöglichkeiten finden

BERLIN - Nach dem Nein des Bundesrats zur Entlastungsprämie für Arbeitnehmer wollen Union und SPD rasch entscheiden, wie sich die durch den Iran-Krieg gestiegenen Kosten für die Bürger doch noch abfedern lassen. Alle Augen richten sich nun auf den Koalitionsausschuss an diesem Dienstag. Allerdings ist unklar, ob bei diesem Treffen der Spitzen von Union und SPD bereits Entscheidungen fallen werden.

ROUNDUP/Söder: Regierung muss Leistungsfähigkeit erhöhen

MÜNCHEN - CSU-Parteichef Markus Söder hat vor einer erneuten Sitzung des Koalitionsausschusses am Dienstag in Berlin die Regierungskoalition zur Einigkeit aufgerufen. "Wir müssen in den nächsten Wochen alle daran arbeiten, dass wir die Leistungsfähigkeit der Regierung erhöhen und nicht uns selbst bespiegeln oder auch in ideologischen Debatten verheddern", sagte Söder nach einer Sitzung seines Parteivorstands in München.

ROUNDUP: DGB-Chefin verlangt Respekt für Beschäftigte

BERLIN - Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) verlangt in der Debatte um Sozialreformen mehr Respekt für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. "Die Beschäftigten in diesem Land sind fleißig, zuverlässig, kompetent und engagiert", sagte die Vorsitzende Yasmin Fahimi beim DGB-Bundeskongress in Berlin. Sie wandte sich dagegen, was einige in der Politik und anderswo über die Leistungsbereitschaft der Menschen schwätzten. Fahimi war zuvor mit großer Mehrheit für vier weitere Jahre an der DGB-Spitze bestätigt worden.

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EZB-Vize will mehr Daten zu Iran-Folgen sehen vor Zinsentscheidung

LONDON/FRANKFURT - Der scheidende Vizepräsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Luis de Guindos, will vor der Entscheidung über eine mögliche Zinserhöhung trotz der gestiegenen Inflationserwartungen nach dem Ölpreisschock zunächst mehr Daten abwarten. In einem am Montag veröffentlichten Interview mit der "Financial Times" sage er, dass er der Zinsentscheidung im Juni nicht vorgreifen wolle. Vielmehr sprach er sich dafür aus, die Konjunkturdaten der kommenden Wochen und die weitere Entwicklung im Iran-Krieg abzuwarten.

ROUNDUP: Starmers Krisenansprache: Briten ins 'Herz von Europa'

LONDON - Der angezählte britische Premierminister Keir Starmer sucht nach dem Wahldebakel für seine Labour-Partei verstärkt die Wiederannäherung an die EU. Seine Regierung werde dadurch definiert werden, dass Großbritannien wieder ins Herz von Europa rücke, sagte Starmer in einer Krisenansprache am Vormittag. "Damit wir wirtschaftlich, im Handel und in der Verteidigung stärker werden."

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ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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