Drohnenvorfall: Moldau ruft Botschafter aus Russland zurück


CHISINAU (dpa-AFX) - Vor dem Hintergrund einer explodierten Drohne im Süden des Landes hat die Republik Moldau ihren Botschafter zu Beratungen aus Russland zurückgerufen. Der Vorfall nahe der Ortschaft Crocmaz werde aufs "Schärfste verurteilt", teilte das Außenministerium in Chisinau in sozialen Netzwerken mit. Der Zwischenfall stelle eine Verletzung der Souveränität von Moldau dar und gefährde die Sicherheit der moldauischen Bürger.

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Am Sonntag war eine mutmaßlich russische Drohne nahe Crocmaz an der moldauisch-ukrainischen Grenze abgestürzt und explodiert. Schäden oder Opfer gab es keine. Moldaus Präsidentin Maia Sandu verurteilte die Verletzung des moldauischen Luftraums bei X und rief zu einem Ende des russisch-ukrainischen Krieges auf.

Russland führt seit Februar 2022 Krieg gegen den Nachbarn Ukraine. Immer wieder fliegen russische Drohnen und auch Raketen in grenznahe moldauische Gebiete und stürzen auch in dem zwischen der Ukraine und dem EU-Staat Rumänien gelegenen Land ab./ast/DP/jha

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