Dürr übertrifft Prognosen und hebt Jahresausblick teils an
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FRANKFURT (Dow Jones)--Der Anlagenbauer Dürr hat nach einem starken dritten Quartal die Jahresprognose erneut angehoben. Für 2022 werden nun Bestellungen im Wert von 4,8 bis 5,1 Milliarden Euro erwartet, zuvor waren es 4,4 bis 4,7 Milliarden. Dies ist nach August die zweite Prognoseanhebung im laufenden Jahr, wie das Unternehmen mitteilte. Mit den Drittquartalszahlen übertraf das Unternehmen die Analystenprognosen.
Der Auftragseingang stieg im Quartal um 20,5 Prozent auf 1,3 Milliarden Euro. Analysten hatten nur mit 1,122 Milliarden Euro gerechnet. Überdurchschnittlich stark war der Umsatz mit einem Anstieg um 24,7 Prozent auf 1,124 Milliarden Euro. Hier wirkten sich Verbesserungen in den Lieferketten positiv aus. Die EBIT-Marge vor Sondereffekten verbesserte sich im dritten Quartal deutlich gegenüber dem Vorquartal. Mit 5,6 Prozent erreichte sie die Zielspanne für das Gesamtjahr (5,0 bis 6,5 Prozent), nachdem sie zuvor wegen der Lockdowns in China auf 3,9 Prozent gesunken war.
Das EBIT erreichte 55,4 Millionen Euro, ein Plus von 8,7 Prozent und besser als von Analysten mit 52 Millionen Euro erwartet. Nach Steuern verdiente Dürr 35,6 Millionen Euro, eine Verdoppelung zum Vorjahr und auch über dem Analystenkonsens von 33 Millionen Euro.
Der Free Cashflow verdreifachte sich im dritten Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 61 Millionen Euro. "Wir konnten aus dem steigenden Ergebnis einen hohen Cashflow generieren, obwohl wir mehr investiert haben als im Vorjahr. Die Basis dafür war ein umsichtiges Management des Nettoumlaufvermögens", sagte Finanzvorstand Dietmar Heinrich.
Auf Basis des Rekordauftragsbestands und der leichten Entspannung in den Lieferketten soll sich die positive Umsatzentwicklung im vierten Quartal fortsetzen. Vor diesem Hintergrund erwartet der Vorstand nun, dass der Umsatz im Jahr 2022 den oberen Bereich des Zielkorridors von 3,9 bis 4,2 Milliarden Euro erreicht. Die im Mai angepasste Ergebnisprognose für 2022 wird bestätigt. Nach der Margenerholung im dritten Quartal ist im Schlussquartal mit einer weiteren Verbesserung zu rechnen. Die EBIT-Marge vor Sondereffekten sieht Dürr in der unteren Hälfte des Zielkorridors von 5,0 bis 6,5 Prozent.
Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com
DJG/jhe/mgo
(END) Dow Jones Newswires
November 10, 2022 02:19 ET (07:19 GMT)
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