Energiekontor: Ist das schon die Wende?
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Die Aktie von Energiekontor ist nach einer kräftigen Prognosekorrektur abgestürzt, jetzt hat sie eine Erholung gestartet. Ist das schon eine nachhaltige Wende?
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Energiekontor hatte in den letzten Geschäftsjahren immer wieder mit Verschiebungen im Projektgeschäft zu kämpfen, die zu Prognoserevisionen führten. So auch aktuell wieder. Statt eines Jahresvorsteuergewinns von 40 bis 60 Mio. Euro werden seit dem Donnerstagabend letzter Woche nur noch 5 bis 10 Mio. Euro erwartet. Ausschlaggebend sind spätere Netzanschlusstermine bei schottischen Windparks als erhofft.
Peinliches Timing
Besonders peinlich an der drastischen Prognosereduktion war, dass das Unternehmen den vorherigen Ausblick am selben Tag morgens mit der Veröffentlichung des Halbjahresberichts noch bestätigt hatte. Da wäre zumindest ein Hinweis hilfreich gewesen, dass unter bestimmten (dann schnell eingetretenen) Umständen auch ein deutlich niedrigerer Ertrag als vorgesehen möglich wäre.
Hohe Kurseinbußen
So ist die Reaktion der Anleger drastisch ausgefallen. Der Tagesverlust bei der Aktie hat sich auf 19 Prozent belaufen, gemessen am Zwischenhoch aus dem Mai bei 50,40 Euro (auf Xetra) summierte sich die Einbuße somit auf fast 50 Prozent.
Erste Erholung der Aktie
Jetzt ist es natürlich so, dass die Projekte nicht weg sind, sondern dass sich der Verkauf lediglich verschoben hat. Darauf scheinen die Anleger aktuell zu spekulieren, was der Aktie zu einer ersten Erholung verholfen hat. Wir gehen davon aus, dass…
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