Eurozone: Einzelhandelsumsätze fallen deutlich stärker als erwartet


LUXEMBURG (dpa-AFX) - Die Einzelhandelsumsätze in der Eurozone sind zu Jahresbeginn überraschend deutlich gesunken. Der Umsatz der Branche sei im Januar zum Vormonat um 5,9 Prozent gefallen, teilte das europäische Statistikamt Eurostat am Donnerstag in Luxemburg mit. Analysten hatten im Schnitt lediglich mit einem Rückgang um 1,4 Prozent gerechnet. Im Dezember waren die Umsätze um revidiert 1,8 (zunächst 2,0) Prozent gestiegen. In der gesamten EU war die Entwicklung ähnlich.

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Die Corona-Pandemie und die Schließung von Geschäften lastet weiter auf der Branche. Zuwächse gab es nur beim Versand- und Internethandel sowie bei Lebensmitteln.

Die stärksten Rückgänge gab es in Österreich (minus 16,6 Prozent), Irland (minus 15,7 Prozent) und der Slowakei (minus 11,1 Prozent). Der höchst Anstieg wurden in Estland (plus 1,7 Prozent) registriert. In Deutschland sanken die Umsätze um 4,5 Prozent.

Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat fielen die Umsätze im Januar in der Eurozone um 6,4 Prozent. Hier war lediglich ein Rückgang von 1,2 Prozent erwartet worden./jsl/bgf/jha/

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