Eurozone: Umsatz im Einzelhandel bricht in Corona-Krise erneut ein


LUXEMBURG (dpa-AFX) - Der Umsatz des Einzelhandels in der Eurozone ist wegen der Corona-Krise auch im April eingebrochen. Die Einzelhandelsumsätze seien um 11,7 Prozent zum Vormonat gefallen, teilte das europäische Statistikamt Eurostat am Donnerstag in Luxemburg mit. Volkswirte hatten allerdings im Schnitt einen stärkeren Rückgang um 15,0 Prozent erwartet. Im März waren die Umsätze um revidierte 11,1 (alt: 11,2) Prozent geschrumpft.

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Schwach entwickelte sich der Umsatz mit Waren außerhalb des Nahrungsmittelbereichs. Dort brachen die Erlöse im Monatsvergleich um 17,0 Prozent ein. Der Bereich wurde durch die Schließung von Läden in der Corona-Krise besonders hart getroffen. Der Internet- und Versandhandel hingegen legte um 10,9 Prozent zu. Bei Motorenkraftstoffen sank die Umsätze um 27,7 Prozent. Die Erlöse mit Nahrungsmitteln gaben um 5,5 Prozent nach.

Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat sanken die Einzelhandelsumsätze im April um 19,6 Prozent. Hier war ein Rückgang um 20,6 Prozent erwartet worden./jsl/la/jha/

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