Freenet: Schuldschein überzeichnet - warum die Börse kalt bleibt
SmartCaps ist ein Angebot des redaktionellen Partners StockXperts.
finanzen.net GmbH ist für die Inhalte dieses Artikels nicht verantwortlich.

Freenet sichert sich frisches Kapital über ein überzeichnetes Schuldscheindarlehen. Trotz des Finanzierungserfolgs bleibt die Wachstumsfantasie für die Aktie aber begrenzt.
Werte in diesem Artikel
Wie heute bekanntgegeben, konnte die Freenet AG ein Schuldscheindarlehn mit einem Gesamtvolumen von 350 Mio. Euro erfolgreich bei Investoren platzieren. Die Platzierung war mehrfach überzeichnet. Das Darlehn besteht aus drei Tranchen mit einer Laufzeit von drei bis sieben Jahren und wird mit einer günstigen Marge von 1,0 bis 1,4 Prozent verzinst. Es diente der Finanzierung der im letzten Herbst erfolgten Großübernahme von Mobilzone Deutschland.
Zwar ist es als erfreulich zu werten, dass Freenet in turbulenten Zeiten eine derart großvolumige Finanzierung platzieren konnte. Der Aktie fehlen angesichts der ambitionslosen Prognose, die für 2026 auch unter Konsolidierung von Mobilzone im Mittel nur ein bereinigtes EBITDA auf dem Vorjahresniveau vorsieht, aber weiterhin die Impulse für einen nachhaltigen Kursaufschwung.
Die Meldung des Unternehmens finden sie hier: zum Artikel
Aufsehenerregendes gibt es von NAGA. Und zwar berichtet das Unternehmen über signifikante Effizienzgewinne durch KI, womit es seine Rolle als Innovationsführer im Markt bestätigt. Die Börse reagiert begeistert: zum Artikel
Eine zunehmende Diskrepanz zwischen den fundamentalen Entwicklungen und der Kursentwicklung gibt es hingegen bei der JDC Group. Während nämlich die Zahlen für 2025 wie auch der Ausblick auf 2026 überzeugen, musste die Aktie in den letzten Wochen deutlich Federn lassen. Doch nun könnten sich häufende Insiderkäufe sowie ein Aktienrückkauf eine Trendumkehr einleiten: zum Artikel
Autoren: Die SmartCaps-Redaktion. Über uns: Das Team von SmartCaps zählt seit mehr als zwei Jahrzehnten mit dem „Anlegerbrief“ zu den erfolgreichsten Nebenwerteinvestoren in Deutschland. Das Musterdepot des Anlegerbriefs hat seit 1999 eine Rendite von mehr als 3.365 Prozent oder 14,1 Prozent p.a. (Stand: 18.04.26) erzielt. Mehr dazu finden Sie hier.
Erstellung am 20.04.26 um 9:44 Uhr.
Bitte beachten Sie auch unsere Informationen zur SmartCaps-Redaktion, insbesondere zu Arbeitsmethoden und zu potenziellen Interessenkonflikten, sowie unseren Disclaimer/Haftungsausschluss: zum Artikel