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Xiaomi-Aktie springt an: Fortschritte beim Rückkaufprogramm, während neue Aktien nachrücken


Xiaomi-Aktie springt an: Fortschritte beim Rückkaufprogramm, während neue Aktien nachrücken

Xiaomi hat gerade erst eigene Aktien zurückgekauft, da schießt der Kurs deutlich über den eigenen Einstiegspreis hinaus.

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Aktien

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  • Die Xiaomi-Aktie springt am Donnerstag in Hongkong an
  • Erst am Vortag kaufte Xiaomi eigene Aktien für rund 25,82 HKD zurück
  • Parallel flossen neue Aktien aus Mitarbeiterprogrammen in den Umlauf
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Einen Tag, nachdem Xiaomi im laufenden Rückkaufprogramm eigene Aktien im Schnitt für rund 25,82 Hongkong-Dollar eingesammelt hat, schoss der Kurs des chinesischen Technologiekonzerns im Hongkonger Handel um 6,34 Prozent auf 27,50 Hongkong-Dollar nach oben. Der Sprung hebt das Papier deutlich über das Niveau, zu dem das eigene Management zuletzt selbst eingekauft hat. Der Markt bewertet die Aktie damit inzwischen höher, als es der jüngste Rückkauf noch tat.

Xiaomi-Aktie: Rückkauf und Kapitalerhöhung parallel

Zwischen dem 3. Juni und dem 15. Juli kaufte Xiaomi in vierzehn Tranchen fortlaufend eigene Aktien zurück, anfangs zu rund 28,65 Hongkong-Dollar, zuletzt am 15. Juli zu rund 25,82 Hongkong-Dollar für insgesamt etwa 100,7 Millionen Hongkong-Dollar. Unter dem am 2. Juni beschlossenen Mandat, das den Rückkauf von bis zu rund 2,58 Milliarden Aktien erlaubt, hat der Konzern damit bislang rund 79,8 Millionen Aktien beziehungsweise 0,31 Prozent eingesammelt. Eine Sperrfrist für neue Aktienausgaben nach diesen Käufen läuft noch bis zum 14. August. Parallel dazu flossen zwischen dem 2. und dem 15. Juli in zehn kleinen Tranchen rund 824.000 neue Aktien aus Mitarbeiterprogrammen in den Umlauf, ein verschwindend kleiner Anteil von weniger als 0,004 Prozent der insgesamt rund 21,34 Milliarden ausstehenden Papiere.

Hintergrund: Speicherchipkosten setzen Margen unter Druck

Hinter dem Rückkauf steht ein strukturelles Problem, das Xiaomi seit Monaten begleitet. Bereits im Februar ordnete CNBC ein, dass eine globale Speicherchipknappheit die Bauteilkosten für Smartphones spürbar verteuert, weil Hersteller Fertigungskapazitäten zunehmend in Richtung Rechenzentren für Künstliche Intelligenz umlenken. IDC-Marktanalyst Francisco Jeronimo sagte laut CNBC sinngemäß, ohne ein starkes Premiumsegment könne ein Hersteller wie Xiaomi steigende Bauteilkosten schwerer auffangen als Konkurrenten mit teureren Modellreihen. Xiaomi erzielt den Großteil seines Smartphone-Umsatzes im mittleren Preissegment, das auf solche Kostensprünge besonders empfindlich reagiert.

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Rückkäufe als wiederkehrendes Muster

Der Rückkauf ist bei Xiaomi längst Routine geworden. Bloomberg berichtete bereits im Januar, der Konzern kaufe nahezu an jedem Handelstag des Jahres eigene Aktien und habe binnen eines einzigen Monats über 3,2 Milliarden Hongkong-Dollar dafür aufgewendet, so viel wie seit über zwei Jahren nicht mehr. Das Management signalisiert damit fortlaufend Vertrauen in die eigene Bewertung, auch wenn Xiaomi selbst betont, dass weder Zeitpunkt noch Umfang künftiger Käufe garantiert sind.

Ob die aktuelle Kauflaune der Anleger trägt, dürfte sich erst mit dem nächsten Quartalsbericht zeigen. Einen genauen Termin dafür hat Xiaomi bislang nicht offiziell bestätigt, offen bleibt bis dahin, ob die Speicherchipkosten die Margen im laufenden Quartal ähnlich stark belasten wie zuletzt.

Benedict Kurschat, Redaktion finanzen.net

Dieser Text dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt keine Anlageempfehlung dar. Die finanzen.net GmbH schließt jegliche Regressansprüche aus.

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Bildquellen: Iryna Imago / Shutterstock.com, Xiaomi

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