DAX schwächer erwartet -- Asiens Börsen mehrheitlich stärker - KOSPI zieht an -- NEL mit höherem Verlust, aber kräftigem Plus beim Auftragseingang -- Schaeffler, ASML, Rio Tinto im Fokus
Kontron im Fokus: Millionenauftrag von Bahnbetreiber für Dienstleistungen. FRIEDRICH VORWERK: Auftrag für Wasserstoffleitung H2Coastlink 1 erhalten. Nagarro: Bafin stellt Fehler in Bericht zu 2022 fest. Zweites Quartal: Chinas Wirtschaft wächst um 4,3 Prozent. US-Militär startet Seeblockade gegen Iran: Trump droht mit Angriffen auf Kraftwerke und Brücken.
Marktentwicklung
Der deutsche Aktienmarkt wird zur Wochenmitte leichter erwartet.
Der DAX bewegt sich vorbörslich auf rotem Terrain.
Der TecDAX dürfte ebenfalls nachgeben.
Der DAX habe am Dienstag zum vierten Mal hintereinander oberhalb der psychologisch bedeutsamen Schwelle von 25.000 Punkten geschlossen, bemerkte Analyst Thomas Altmann von QC Partners. "Damit verbuchen die Bullen einen Etappensieg im Kampf um diese wichtige Marke". Solange sich der Index jedoch rund um dieses Niveau bewege, bleibe die künftige Richtung offen.
Auf Unternehmensseite rücken am Mittwoch unter anderem die Zahlenvorlagen von NEL ASA und ASML in den Fokus der Anleger.
Derweil bleibt die Situation im Nahen Osten angespannt. US-Präsident Trump hat seine Vorhaben zur Erhebung von Transportgebühren für die Durchfahrt durch die Straße von Hormus aufgegeben, dem Iran allerdings mit Angriffen auf Kraftwerke und Brücken gedroht.
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Anleger an den europäischen Aktienmärkten dürften sich am Mittwoch zurückhalten.
Der EURO STOXX 50 bewegt sich vorbörslich in einer engen Range um seinen Vortagesschlusskurs.
Die Situation im Nahen Osten bleibt angespannt; US-Präsident Donald Trump hat wie erwartet seine Vorhaben zur Erhebung von Transportgebühren für die Durchfahrt durch die Straße von Hormus aufgegeben. Ein Ende des Iran-Konflikts ist gleichwohl nicht in Sicht, denn die Forderungen beider Seiten klaffen zu weit auseinander. Zugleich nimmt mit Blick auf die US-Zwischenwahlen im November der Druck auf Trump zu, die Energiepreise niedrig zu halten. Nachdem die US-Verbraucherpreise besser als erwartet ausfielen, verlagert sich die Aufmerksamkeit nun auf die Erzeugerpreise. Im Tagesverlauf treten mehrere Fed-Gouverneure auf, ehe am Abend das Beige Book veröffentlicht wird. Anleger erhoffen sich davon weitere Anhaltspunkte für den künftigen geldpolitischen Kurs der US-Notenbank.
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Der US-Leitindex tendierte am Dienstag seitwärts.
Der Dow Jones Industrial konnte sich nach einem negativen Start im weiteren Verlauf an die Nulllinie vorarbeiten und schloss mit einem geringfügigen Zuwachs um 0,02 Prozent bei 52.508,48 Punkten.
Derweil konnte der Technologiewerteindex NASDAQ Composite seinen frühen Gewinn ausbauen und ging 0,91 Prozent stärker bei 26.107,37 Zählern in den Feierabend.
An den US-Börsen liess sich eine gespaltene Tendenz auszumachen, obwohl Inflationsdaten überraschend günstig ausgefallen sind und Zinserhöhungssorgen lindern. Die Verbraucherpreise sanken im Juni um 0,4 Prozent und fielen damit deutlich stärker als die von Volkswirten erwarteten 0,2 Prozent, nachdem im Mai noch ein Anstieg von 0,5 Prozent verzeichnet worden war. Die Kernrate ohne Energie und Lebensmittel stagnierte, während Ökonomen hier ein Plus von 0,2 Prozent auf dem Zettel hatten.
Nachdem die Ölpreise in den vergangenen Tagen in Reaktion auf die jüngsten Scharmützel zwischen den USA und dem Iran allerdings wieder rasant gestiegen sind, dürfte der Auftritt von US-Notenbankchef Warsh vor dem Ausschuss für Finanzdienstleistungen des Repräsentantenhauses für die Anleger interessanter sein als die Preisdaten aus dem vergangenen Monat. Hinweise zum künftigen geldpolitischen Kurs der Federal Reserve fanden sich im vorbereiteten Text seiner Rede nicht. Warsh versicherte jedoch, dass die Fed die Inflation senken werde. Die Mitglieder des Federal Open Market Committee (FOMC) hätten "keine Toleranz für eine andauernd erhöhte Inflation".
Gleichzeitig erlebte die Berichtssaison ihren ersten Höhepunkt mit den Zweitquartalszahlen von Bank of America, JPMorgan, Wells Fargo, Goldman Sachs und Citigroup.
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Am Mittwoch präsentieren sich die Börsen in Fernost mehrheitlich stärker.
Der Nikkei 225 in Tokio gewinnt gegen 07:00 MESZ 1,22 Prozent auf 68.572,66 Punkte.
Auf dem chinesischen Festland notiert der Shanghai Composite derweil 0,08 Prozent tiefer bei 3.963,90 Zählern.
Der Hang Seng legt 1,46 Prozent auf 24.695,62 Einheiten zu.
Der KOSPI schießt zur Wochenmitte zeitweise um 7,20 Prozent auf 7.350,63 Punkte nach oben - allerdings war er am Montag auch um 9 Prozent eingebrochen.
Schwächer als prognostiziert ausgefallene Inflationsdaten hatten an der Wall Street die Spekulationen auf Zinserhöhungen gedämpft und für Kauflaune gesorgt. Zugleich kam der Aufwärtstrend bei den Ölpreisen vorerst zum Erliegen, nachdem US-Präsident Trump von seinem Vorhaben abrückte, künftig eine Art Schutzgeld für die Durchfahrt durch die Straße von Hormus zu erheben. "Aufgrund hochproduktiver Gespräche mit der Führung im Nahen Osten habe ich beschlossen, die 20-prozentige Erstattungsgebühr durch Handels- und Investitionsabkommen zu ersetzen, die die verschiedenen Golfstaaten mit den Vereinigten Staaten abschließen werden," zitiert Dow Jones Newswires Trump.
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