Novo Nordisk treibt Aktienrückkauf voran: 44 Prozent des Jahresziels erreicht - Aktie dennoch tiefer
Der Pharmakonzern Novo Nordisk setzt sein milliardenschweres Aktienrückkaufprogramm konsequent fort. Das jüngste Pflicht-Update zeigt, dass der Wegovy-Hersteller fast 44 Prozent seines bis Anfang 2027 gesteckten Jahresziels bereits realisiert hat.
Werte in diesem Artikel
- Novo Nordisk kauft im laufenden Rückkaufprogramm weiter täglich Aktien zurück
- Seit Februar wurden bereits 44 Prozent des Jahresziels von 15 Milliarden Kronen erreicht
- Die Aktie bleibt trotz Erholung rund 29 Prozent unter ihrem Vorjahreshoch
Die Novo Nordisk-Aktie verliert am Dienstag an der Börse Kopenhagen zeitweise 0,62 Prozent auf 322,40 DKK. Am Vortag hatte der dänische Pharmakonzern am Nachmittag europäischer Zeit ein Pflicht-Update zu seinem laufenden Aktienrückkaufprogramm veröffentlicht.
Die Zahlen im Detail
Konkret kaufte Novo Nordisk zwischen dem 6. und 10. Juli täglich 195.000 eigene B-Aktien zu Kursen zwischen 320,62 und 327,75 dänischen Kronen. In dieser Handelswoche wechselten somit insgesamt 975.000 Aktien für rund 314,77 Millionen Kronen den Besitzer. Die Käufe sind Teil einer im Mai gestarteten Teiltranche, über die der Konzern seither 9.225.000 Aktien für insgesamt rund 2,73 Milliarden Kronen zurückgeholt hat.
Das übergeordnete Bild zeigt die enormen Dimensionen des Vorhabens: Seit dem Start des Programms am 4. Februar sammelte Novo Nordisk rund 24 Millionen B-Aktien (exakt 23.984.179 Stück) zu einem Durchschnittspreis von 272,45 Kronen ein. Mit dem aktuellen Gesamtwert von rund 6,53 Milliarden Kronen sind bereits rund 44 Prozent des bis Februar 2027 gesetzten Jahresziels von 15 Milliarden Kronen erreicht. Inzwischen hält der Pharmakonzern gut 41,17 Millionen eigene B-Aktien - was einem Anteil von knapp 0,9 Prozent des gesamten Grundkapitals entspricht.
Einordnung: Rückkauf trotz Kursschwäche
Bemerkenswert ist vor allem die Kontinuität des Programms: Novo Nordisk kauft unabhängig von den teils kräftigen Kursschwankungen der vergangenen Monate weiter nach demselben Muster zurück. Die Aktie hat sich seit ihrem Jahrestief im März zwar um mehr als 40 Prozent erholt, notiert aber weiterhin deutlich unter dem 52-Wochen-Hoch vom Juli 2025. Hintergrund der langanhaltenden Kursschwäche ist unter anderem der zunehmende Wettbewerbsdruck im Markt für Abnehmspritzen, etwa durch Eli Lilly, sowie schwankende Wachstumserwartungen für das Geschäft mit GLP-1-Präparaten wie Wegovy und Ozempic.
Dieser Text dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt keine Anlageempfehlung dar. Die finanzen.net GmbH schließt jegliche Regressansprüche aus.
Claudia Stephan, Redaktion finanzen.net
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Bildquellen: Novo Nordisk, JHVEPhoto / Shutterstock.com
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Alle: Alle Empfehlungen
| Datum | Rating | Analyst | |
|---|---|---|---|
| 13.07.26 | Novo Nordisk Neutral | UBS AG | |
| 30.06.26 | Novo Nordisk Hold | Jefferies & Company Inc. | |
| 29.06.26 | Novo Nordisk Neutral | JP Morgan Chase & Co. | |
| 19.06.26 | Novo Nordisk Hold | Deutsche Bank AG | |
| 17.06.26 | Novo Nordisk Buy | Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank) |
