Gute operative Leistung

Rio Tinto-Aktie im Fokus: Höherer Eisenerz-Absatz und gesenkte Kostenprognose für Kupfer


Rio Tinto-Aktie im Fokus: Höherer Eisenerz-Absatz und gesenkte Kostenprognose für Kupfer

Rio Tinto hat mehr Eisenerz aus seinen australischen Minen verschifft als erwartet. Der Bergbaukonzern verwies auf eine gute operative Leistung.

Der Minenbetrieb habe sich von zwei tropischen Wirbelstürmen zu Beginn des Jahres erholt. Zudem senkte der Konzern die Prognose für die Kosten im Kupfergeschäft.

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Die Eisenerz-Verkäufe aus den Minen in der Region Pilbara stiegen im zweiten Quartal um 7 Prozent auf 85,3 Millionen Tonnen und damit auf den höchsten Stand seit 2020. Analysten hatten in einem Konsens von Visible Alpha mit rund 83,4 Millionen gerechnet. Zum Vorquartal betrug der Anstieg 18 Prozent.

Rio Tinto besitzt auch Eisenerzminen in Kanada und fährt das Eisenerzprojekt Simandou in Guinea hoch. Die weltweiten Eisenerzverkäufe beliefen sich im zweiten Quartal auf insgesamt 88,8 Millionen Tonnen, was einem Anstieg von 5 Prozent gegenüber dem Vorjahr entsprach.

In seinem Kupfergeschäft profitierte Rio Tinto von der anhaltenden Stärke des Goldpreises, einem Nebenprodukt beim Abbau des Industriemetalls. Die Produktion von Kupferäquivalenten stieg im ersten Halbjahr laut Trott um 3 Prozent. Im zweiten Quartal sank die Kupferproduktion jedoch um 7 Prozent sowohl zum Vorjahr als auch zum Vorquartal auf 213.000 Tonnen.

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Infolge höherer Goldpreise und Produktivitätssteigerungen erwartet Rio Tinto nach eigenen Angaben nun, dass die sogenannten C1-Netto-Stückkosten für die Kupferproduktion im Jahr 2026 zwischen 30 und 50 US-Cent pro Pfund liegen werden. Zuvor hatte das Unternehmen die jährlichen Kosten auf 65 bis 75 US-Cent pro Pfund geschätzt.

Rio Tinto bekräftigte, dass es bislang nur begrenzte direkte Auswirkungen des Nahostkonflikts auf seinen Betrieb gegeben habe, wenngleich das Unternehmen mitteilte, dass höhere Dieselpreise die Kosten für den Eisenerzabbau im ersten Halbjahr in die Höhe getrieben hätten.

Der Konzern geht für Eisenerz weiterhin von Kosten von 23,50 bis 25,00 US-Dollar pro Tonne im Gesamtjahr aus.

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"Die Bedingungen in der Straße von Hormus bleiben sehr volatil", teilte das Unternehmen mit. "Wir beobachten die Entwicklungen weiterhin genau und halten Notfallpläne aufrecht, um einer möglichen Eskalation oder weiteren Störungen der globalen Energie- und Logistikmärkte zu begegnen."

Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

DJG/DJN/mgo/ros

(END) Dow Jones Newswires

July 15, 2026 00:20 ET (04:20 GMT)

Von Rhiannon Hoyle

DOW JONES

Bildquellen: Aaron Bunch/Getty Images, PHILIPPE LOPEZ/AFP/Getty Images

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