IT- und Software-Branche

IBM-Aktie -25 Prozent: Enttäuschende Zahlen belasten auch ServiceNow, Microsoft & Co.


IBM-Aktie -25 Prozent: Enttäuschende Zahlen belasten auch ServiceNow, Microsoft & Co.

Das IT-Unternehmen IBM hat im zweiten Quartal ein verändertes Investitionsverhalten von Kunden zu spüren bekommen. Enttäuschende Geschäftszahlen und zurückhaltende Aussagen des Chefs Arvind Krishna haben am Dienstag den Aktienkurs und auch die IT- und Software-Branche belastet.

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Aktien

119.70 EUR -2.90 EUR -2.37 %

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92.38 EUR -4.88 EUR -5.02 %

IBM brachen in den ersten Handelsminuten um mehr als 25 Prozent auf 215,67 US-Dollar ein, was dem höchsten Tagesverlust aller Zeiten für die Aktien entsprach.

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Sie rutschten damit auf das Niveau von Mitte Mai ab, von dem sie sich zuletzt kräftig bis auf ein Rekordhoch bei 332,46 Dollar Anfang Juni erholt hatten. Dabei rissen die IBM-Aktien nun sämtliche relevante charttechnische Unterstützungen. Das Kursminus seit Jahresbeginn beträgt gut 27 Prozent. Während das Minus bei IBM zuletzt noch um 24,57 Prozent auf 218,991 US-Dollar betrug, fielen SAP-Aktien zum XETRA-Schluss um 2,84 Prozent auf 136,72 Euro.

In Paris schlossen Cap Gemini 1,615 Prozent tiefer bei 90,14 Euro. Im US-Handel rutschen Accenture um 1,93 Prozent auf 135,84 US-Dollar ab, ServiceNow verlieren 4,77 Prozent auf 105,96 US-Dollar und Microsoft 1,07 Prozent auf 386,80 US-Dollar.

Die Kunden hätten in den letzten Juni-Wochen ihre Ausgaben von IBM-Produkten auf Server, Speicher und Speicherchip-Käufe verlagert, schrieb Unternehmenschef Arvind Krishna in einem Brief an die Aktionäre. Damit hätten sie erwarteten Preiserhöhungen wegen Engpässen vorgegriffen. Zwar habe IBM gewisse Belastungen infolge der Lieferketten einkalkuliert, aber das Ausmaß dieser Neuausrichtung der Investitionsausgaben habe es nicht vorhergesehen. So sprangen die Preise für Speicherchips in die Höhe, weil diese Teile für den rapiden Aufbau von KI-Rechenzentren gebraucht werden.

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IBMs Umsatz legte im zweiten Quartal laut vorläufigen Berechnungen um ein Prozent auf 17,2 Milliarden US-Dollar zu, wie das Unternehmen überraschend am Dienstag mitteilte. Analysten hatten hier mit deutlich mehr gerechnet. Dabei kletterten die Erlöse mit Software um 5 Prozent nach oben. Der Erlös aus Infrastruktur ging hingegen um 7 Prozent zurück. Der bereinigte Gewinn je Aktie zog um fünf Prozent auf 2,93 Dollar an.

Konzernchef Arvind Krishna hatte IBM verstärkt auf das Geschäft mit Software ausgerichtet, unter anderem durch milliardenschwere Zukäufe wie Red Hat, HashiCorp und Confluent. Die harsche Reaktion der Anleger am Dienstag könnte auch daran liegen, dass es am Markt die Sorge gibt, Künstliche Intelligenz könnte mit ihren Software-Fähigkeiten das Geschäft von IBM aushöhlen.

FRANKFURT / ARMONK (dpa-AFX)

Bildquellen: Gil C / Shutterstock.com, JuliusKielaitis / Shutterstock.com

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08.12.25 IBM Hold Jefferies & Company Inc.
07.04.25 IBM Hold Jefferies & Company Inc.
31.03.25 IBM Hold Jefferies & Company Inc.
23.03.25 IBM Neutral JP Morgan Chase & Co.
30.01.25 IBM Buy Goldman Sachs Group Inc.