Monitoringbericht

Tesla-Aktie fester: Keine Beeinträchtigung des Wassers durch Werk in Grünheide


Tesla-Aktie fester: Keine Beeinträchtigung des Wassers durch Werk in Grünheide

Die europaweit einzige Elektroautofabrik des US-Unternehmens Tesla in Grünheide bei Berlin führt nach einem aktuellen Bericht nicht zu einer Belastung des Grundwassers.

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Es sei im Jahr 2025 zwar zu Unfällen auf dem Gelände gekommen, dem sei aber mit unverzüglichen Sofortmaßnahmen begegnet worden, heißt es im "Monitoringbericht Schutzgut Grundwasser" 2025, der dem "Tagesspiegel" und der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. "Es kam zu keinen detektierbaren Zutritten von Schadstoffen in das Grundwasser."

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Im vergangenen Jahr sei es "zu keinen Havarien oder Vorfällen mit wasserrechtlicher Relevanz" gekommen, die Beeinträchtigungen nach sich ziehen. Einzelne beschränkte Anomalien - Abweichungen von der Norm - führten zu keinen nachhaltigen Überschreitungen von Schwellen- oder Grenzwerten, heißt es weiter.

So kam es am 6. Februar 2025 demnach zum Brand eines Radladers, am 28. Februar trat Öl auf einer Baustraße aus. Nach hohen Niederschlagsmengen im Juli 2025 sei ein sprunghafter vergleichsweise hoher Anstieg an Messstellen im Umfeld der Sickerwasserbecken festgestellt worden. Das Werk in Grünheide liegt zum Teil in einem Wasserschutzgebiet. Deshalb haben Umweltschützer und Anwohner Bedenken.

Bericht: Keine Handlungserfordernis

In dem Prüfbericht sind einzelne Werte mit erhöhten Konzentrationen aufgeführt. Die Prüfer sehen aber keine Notwendigkeit für Maßnahmen: "Mit Blick auf die Grundwasserdynamik und -beschaffenheit ergibt sich gegenwärtig kein konzeptionelles Handlungserfordernis", heißt es in den Handlungsempfehlungen.

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Das Unternehmen Fugro erstellt den Bericht für die Tesla Manufacturing Brandenburg SE. Nach den Anforderungen der Unteren Wasserbehörde des Landkreises Oder-Spree soll die Prüfung potenzielle Veränderungen des Grundwassers berücksichtigen.

Der US-Elektroautobauer will seine Produktion in Grünheide hochfahren. Das Unternehmen hatte angekündigt, nach einer Steigerung im Sommer solle ab Oktober mit der Steigerung des Produktionsvolumens um erneut ein Fünftel auf 7.500 Fahrzeuge pro Woche begonnen werden. Tesla plant auch mehr Beschäftigte für die Batteriezellfertigung. Insgesamt sollen 3.500 Arbeitsplätze neu entstehen. Zuletzt arbeiteten 10.700 Menschen im Werk.

Die an der NASDAQ gelistete Tesla-Aktie steigt zeitweise um 0,57 Prozent auf 397,00 Dollar.

/vr/DP/he

GRÜNHEIDE (dpa-AFX)

Bildquellen: Justin Sullivan/Getty Images, Tobias Arhelger / Shutterstock.com

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