Hawesko: Weintrinker dringend gesucht
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Die Q1-Zahlen 2026 des Weinhändlers Hawesko spiegeln das schwierige Umfeld für den Weinhandel gut wider. Bei Umsatz und Ertrag lässt sich mit viel Wohlvollen zumindest Stabilität attestieren. Bevor daher von einer Wende beim Zahlenwerk gesprochen werden kann, muss erst noch geklärt werden, ob denn überhaupt schon der Boden erreicht ist.
In Deutschland wird weniger Alkohol getrunken. Das ist angesichts der Probleme im Land fast schon eine Überraschung, wenngleich eine positive. Beim Weinkonsum liegt der Fokus sowieso mehr auf Genuss, denn auf Frust. Doch auch beim Wein sinken die Absatzzahlen. Die Weinmesse ProWein in Düsseldorf verzeichnete im März einen Besucherrückgang um satte 26 Prozent, während die Zahl der Aussteller laut Messeangaben um rund 19 Prozent zurückging.
Verglichen mit diesen Zahlen ist das Q1 beim börsennotierten Weinhändler Hawesko recht vernünftig ausgefallen. Der Umsatz sank um knapp 2 Prozent auf 133,1 Mio. Euro, während das operative EBIT mit 1,6 Mio. Euro stabil blieb. Das EBIT wiederum stieg auf 1,6 Mio. Euro (Q1 2025: 1,4 Mio. Euro). Für das Gesamtjahr erwartet das Management einen Umsatzanstieg von bis zu 2 Prozent und ein operatives EBIT von 28 bis 32 Mio. Euro.
Bestätigt sich [...]
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