Krypto-Markt

Coinbase-CEO: Bitcoin-Boden bei 60.000 US-Dollar wahrscheinlich erreicht

27.06.26 22:17 Uhr

Coinbase-CEO optimistisch für Bitcoin: Hat die Kryptowährung ihren Tiefpunkt erreicht? | finanzen.net

Brian Armstrong, Chef der Kryptobörse Coinbase, geht davon aus, dass Bitcoin seinen Tiefpunkt bei rund 60.000 US-Dollar bereits hinter sich gelassen hat.

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• Armstrong sieht Bitcoin-Tiefpunkt bei rund 60.000 US-Dollar erreicht
• Nach dem Tief erholte sich Bitcoin wieder
• Coinbase-Chef bleibt nach eigenen Worten langfristig in Bitcoin investiert

Einschätzung des Coinbase-Chefs

Brian Armstrong, Chief Executive Officer der Kryptobörse Coinbase, hat sich öffentlich zur weiteren Entwicklung des Bitcoin-Kurses geäußert. In einem am 15. Juni 2026 auf der Plattform X veröffentlichten Video erklärte Armstrong, sein Instinkt sage ihm, dass Bitcoin den Tiefpunkt wohl bereits erreicht habe, möglicherweise bei der Marke von 60.000 US-Dollar.

Gleichzeitig betonte er, dass das niemand mit Sicherheit vorhersagen könne. Armstrong bezeichnete Bitcoin zudem als das neue digitale Gold und erklärte, er sei weiterhin long positioniert und erwarte bis zum Jahr 2030 einen deutlich höheren Kurs trotz des jüngsten Kursrückgangs.

Kursentwicklung und historischer Zyklus

Bitcoin hatte zuletzt wieder zugelegt, nachdem die Vereinigten Staaten und Iran eine Vereinbarung zur Wiedereröffnung der Straße von Hormus erzielt hatten. Zuvor war die Kryptowährung am 5. Juni bis auf rund 59.353 US-Dollar gefallen, womit die Kryptowährung etwa 50 Prozent unter ihrem Allzeithoch von rund 126.000 US-Dollar aus dem Oktober 2025 gehandelt wurde. Armstrong verwies in seiner Einordnung auf den vier Jahre umfassenden Halving-Zyklus von Bitcoin, der in der Vergangenheit wiederholt im regelmäßigen Wechsel von Bullen- und Bärenmärkten in Erscheinung getreten sei und als Rahmen für die Bewertung der aktuellen Kursschwäche dienen könne.

Einschätzung von Marktbeobachtern

Dass der Kryptomarkt reifer geworden ist, betonte Armstrong bereits eine Woche zuvor: Der Kursrückgang des Bitcoin verdecke eine insgesamt breitere Stabilität, da Derivate, Stablecoins und Prognosemärkte unabhängig davon zulegten.

Externe Analysten mahnen derweil zur Vorsicht. Die Analysefirma CryptoQuant stellte laut CoinDesk fest, dass sich Bitcoin zwar einer historischen Wertzone nahe seinem realisierten Kurs von etwa 53.600 US-Dollar nähere, die Nachfragebedingungen jedoch weiterhin deutlich negativ ausfielen. Zudem hätten sich die Mittelzuflüsse in börsengehandelten Bitcoin-Fonds (ETFs) noch nicht stabilisiert. Laut den Experten seien ein psychologischer Preisboden und eine nachhaltig bestätigte Erholung zwei unterschiedliche Sachverhalte. Es müssten daher weitere makroökonomische Impulse abgewartet werden, bevor sich eine klare Trendwende abzeichnet.

Jonas Vogt, Redaktion finanzen.net

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